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Kampf gegen Drogen durch unlauteren Wettbewerb: Sheriff aus Indiana lässt Dealer einander anzeigen

Das Sheriffbüro von Jennings County im US-Bundesstaat Indiana kam auf eine recht tückische Idee, wie man den Drogenhandel vor Ort bekämpfen kann. Die Methode ist alles andere als konventionell: Die lokalen Dealer sollen bitteschön ihre Konkurrenten anzeigen.
Kampf gegen Drogen durch unlauteren Wettbewerb: Sheriff aus Indiana lässt Dealer einander anzeigenQuelle: Reuters

Am 1. Mai veröffentlichte das Sheriffbüro von Jennings County im US-Bundesstaat Indiana auf Facebook ein Formular zum Ausfüllen. Der Fragebogen war an alle Drogenhändler vor Ort adressiert. Somit bekamen die Dealer ein offizielles Mittel, endlich ihre Konkurrenten loszuwerden. Unter den zu beantwortenden Fragen waren der Name des Konkurrenten, seine Adresse, sein Autokennzeichen, das jeweilige Drogenangebot und die "Öffnungszeiten" des illegalen Geschäfts.   

Macht euch zu viel Wettbewerb zu schaffen? Erzielt ihr nicht mehr den Gewinn, den ihr einst gehabt hat? Wir sind dazu da, eure Konkurrenz zu beseitigen!", lautete der Appell.

Der Facebook-Eintrag löste eine Welle witziger Kommentare aus. Viele fanden die Idee brillant. "Und vergesst bitte nicht, die Absenderadresse anzugeben, damit der Sheriff euch eine Danksagung zukommen lassen kann", witzelten einige Nutzer. Andere zeigten sich bereit, das Formular sofort auszufüllen. Wiederum andere baten die Ordnungshüter darum, später darüber Rechenschaft abzulegen, wie viele Dealer ihnen auf den Leim gegangen waren.

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