
Schweiz zeigt tiefe Besorgnis über Angriffe in Iran

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seine tiefe Besorgnis über die jüngsten Angriffe der USA und Israels auf Iran zum Ausdruck gebracht.
⚠️ Nützliche Informationen | #NaherOsten & #Golfstaaten:Die Schweizer Vertretungen in den betroffenen Ländern bleiben weiterhin operationell.🇨🇭 Staatsangehörige in der Region werden gebeten:▫️ Den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten▫️ Sich in der Travel Admin…
— EDA - DFAE (@EDA_DFAE) March 1, 2026
In einer Mitteilung auf der Plattform X forderte das EDA die Konfliktparteien zur strikten Einhaltung des Völkerrechts auf, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen und des humanitären Völkerrechts.
"Wir rufen alle Parteien zu größtmöglicher Zurückhaltung auf und fordern den Schutz der Zivilbevölkerung sowie der zivilen Infrastruktur", heißt es in der Erklärung.
Das Departement unterstrich, dass die Schweizer Botschaft in Iran weiterhin einsatzfähig sei und den Konfliktparteien die sogenannten "Guten Dienste" der Schweiz zur Verfügung stünden.
Seit 1980 vertritt die Schweiz im Rahmen eines Schutzmachtmandats die Interessen der USA in Iran.

Auch die Schweizer Fluggesellschaft SWISS reagierte auf die eskalierende Lage. Bis zum 7. März werden alle Flüge nach und von Tel Aviv ausgesetzt.
Betroffen sind insgesamt 14 Flüge in beide Richtungen. Darüber hinaus wurden wegen geschlossener Lufträume auch die für heute und morgen geplanten Verbindungen von Zürich nach Dubai annulliert.
SWISS betonte, dass die kurzfristigen Änderungen zu Umplanungen und Unsicherheiten führen können, jedoch stehe die Sicherheit von Passagieren und Besatzung stets an erster Stelle.
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