
Freundschaftstrychler: Rund 30 Schweizer und Deutsche marschieren durch Moskau
Ende Januar hallte in Moskau ein ungewohntes Glockengeläut durch die Straßen der Innenstadt: Rund 30 Schweizer und deutsche Demonstranten zogen mit traditionellen Trycheln zur Schweizer Botschaft, um für Freundschaft und Dialog zwischen den Völkern zu werben.
Unter dem Motto "Freundschaft mit Russland" trugen die Teilnehmer weiße T-Shirts und Transparente, auf denen die Flaggen der Schweiz und Russlands nebeneinander zu sehen waren.

Organisiert wurde die Aktion vom Luzerner Vital Burger, einem Ökonomen und Rechtsanwalt, der politisch vielseitig engagiert ist. Burger, der seit Jahren den Austausch mit Russland und dem Iran fördert, legt Wert darauf, zuzuhören und die Perspektiven der russischen Bevölkerung besser zu verstehen. Er hebt hervor, dass die Völker durch eine jahrhundertelange Geschichte verbunden sind und diese Verbindung nicht einfach aufgegeben werden darf.
Ziel sei die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland, um langfristig einen solidarischen Neubeginn zu ermöglichen.
Die Teilnehmer marschierten zur Schweizer Botschaft, wo sie von Botschafter Jürg Burri empfangen wurden. Laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten fand ein rund 90-minütiger Austausch statt.
Der Botschafter habe sich auf offene Diskussionen eingelassen, betont der in Russland lebende Publizist Peter Hänseler, der ebenfalls am Marsch teilnahm.
Burger betont, dass es ausschließlich um Verständigung zwischen den Völkern geht, nicht um politische Instrumentalisierung.
Die Freundschaftstrychler stehen für den zivilgesellschaftlichen Willen, Brücken zu bauen, auch während des anhaltenden Konflikts in der Ukraine. Selbst in einem angespannten Umfeld mit Drohnenangriffen und Gefechten zeigt die Aktion, dass Dialog und Austausch zwischen Menschen möglich sind, selbst wenn die offiziellen Beziehungen belastet sind.
Mit Trycheln, Transparenten und persönlichen Begegnungen setzen die Schweizer ein deutliches Zeichen, dass Freundschaft und Verständigung zwischen den Völkern trotz geopolitischer Spannungen bewahrt werden müssen.
Mehr zum Thema - AfD-Bundesparteitag: Weidel verspricht Neustart für Nord Stream
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.