
Davos: US-Präsident Donald Trump bestätigt Teilnahme am WEF 2026

Nach dem Rückzug von Gründer Klaus Schwab bereitet sich das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) auf eine der größten Ausgaben seiner Geschichte vor.
Das Treffen in Davos beginnt in wenigen Tagen, und die ersten Details zeichnen ein Bild intensiver politischer Präsenz.
Das WEF hat offiziell bestätigt, dass US-Präsident Donald Trump an der Konferenz teilnehmen wird. Ebenfalls erwartet werden Wladimir Selenskij, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, mehrere EU-Staatschefs sowie der argentinische Präsident Javier Milei.
Der Flughafen Zürich rechnet mit rund 1.000 Zusatzflügen während der Konferenz. Dazu zählen Business-Jets, Staatsflugzeuge und sicherheitsrelevante Helikopter.

Bilder zeigten bereits am Sonntagabend die Landung eines US-Militärtransporters, der gepanzerte Fahrzeuge für die US-Delegation brachte. Trotz einer Nachtflugsperre von 23.30 bis 6 Uhr können vereinzelt Starts und Landungen nach 23.30 Uhr erfolgen, wenn eine Ausnahmebewilligung vorliegt.
Die US-Delegation wird während des WEF die Englische Kirche nahe der Davoser Promenade als zentrales Quartier nutzen. Das Gebäude dient als Veranstaltungsort für Treffen und Veranstaltungen der US-Delegation und wird von Microsoft sowie McKinsey gesponsert.
Nach internen Machtkämpfen zwischen Interimspräsident Peter Brabeck und Gründer Schwab hat das WEF sein Management erneuert. Schwab trat zurück und erhielt eine Abfindung. Die Leitung übernehmen nun Larry Fink (BlackRock), André Hoffmann (Roche-Erbe) und WEF-Chef Børge Brende.
Die USA nehmen am WEF 2026 wieder teil, Russland ist nicht vertreten. Die Kosten des Forums werden mit über 200 Millionen Franken beziffert. Ab 2028 ist eine Übernahme der Leitung durch Christine Lagarde geplant, eine offizielle Bestätigung liegt noch nicht vor.
Das Weltwirtschaftsforum wird vom 19. bis 23. Januar 2026 abgehalten.
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