Russland

Russischer Veteran überlebt Blitzeinschlag und Bärenangriff

In der Teilrepublik Altai im asiatischen Teil Russlands hat ein Fronturlauber einen Blitzanschlag erlitten, während er gleichzeitig von einem Bären verfolgt wurde. Trotz schwerer Verletzungen überlebte er und konnte sich in Sicherheit bringen.
Russischer Veteran überlebt Blitzeinschlag und Bärenangriff© Soziale Medien

Beiträge auf sozialen Medien haben diesen Fall als eine "Legende aus der Wikingerzeit" bezeichnet: Ein russischer Soldat in der Teilrepublik Altai hat bei  einem Fronturlaub einen Bärenangriff und einen Blitzeinschlag gleichzeitig überlebt. Dies berichtete das stellvertretende Oberhaupt und Gesundheitsminister von Altai, Dmirti Chubesow. Laut seinen Angaben handelte es sich beim Betroffenen um einen Marineinfanteristen, der von der Sonderoperation für einen Fronturlaub in seine Heimat zurückkehrte. Chubesow führte auf sozialen Netzwerken dazu aus:

"Er ritt auf einem Pferd und merkte, dass sie von einem Bären verfolgt wurden. Er ritt schnell an einen Baum heran, um das Pferd anzubinden und das Tier loszuwerden. Doch als er bei dem Baum ankam, schlug gerade in diesem Moment ein Blitz ein. Die Stromladung traf den Baum, das Pferd und den Mann."

Chubesows Angaben zufolge wurde bei dem Blitzeinschlag der Baum zerstört und das Pferd getötet, das auf den Mann fiel. Die Mütze und der Kragen des Soldaten fingen Feuer. Der Gouverneur weiter:

"Er berichtete, dass sein ganzer Körper paralysiert gewesen sei und er kaum noch einen Arm bewegen konnte. Ihm gelang es jedoch, sich von unter dem Pferd freizumachen."

Der Soldat sei anschließend etwa einen Kilometer bis zur nächsten Straße gekrochen. Und noch immer wurde er von dem Bären verfolgt, den er mit Gewehrschüssen auf Distanz hielt. Zwischenzeitlich musste er sein Herz regelmäßig massieren, um dessen Stillstand zu vermeiden. Auf der Straße wurde der Mann von anderen Menschen aufgelesen und ins Krankenhaus gebracht. Chubesow teilte eine Aufnahme des Soldaten aus dem Krankenhaus.

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