Russland

Russland: Neues Passagierflugzeug absolviert erfolgreich Testreihe

Russland erneuert seinen Park an Passagierflugzeugen. Ein Baustein des Programms – das modernisierte Modell Il-114-300 – macht Fortschritte und hat die obligatorische Testreihe absolviert. Nach Angaben des zuständigen Ministers ist die Auslieferung der ersten Maschinen dieses Typs noch in diesem Jahr geplant.
Russland: Neues Passagierflugzeug absolviert erfolgreich TestreiheQuelle: Sputnik © Nina Padalko/RIA Nowosti

Das Passagierflugzeug Il-114-300 hat die vorgeschriebene Flugtestreihe abgeschlossen, teilte der Leiter des Ministeriums für Industrie und Handel Anton Alichanow am Donnerstag mit.

Die Ergebnisse werden nun zur Begutachtung an die technische Aufsichtsbehörde Avia-Register weitergeleitet, danach sei mit der Genehmigung der gegenüber dem Vorgängermodell vorgenommenen wesentlichen Änderungen zu rechnen, sagte der Minister am Rande des Internationalen Transport- und Logistikforums in Sankt Petersburg.

Laut Alichanow hängt der Abschluss von Verträgen mit Fluggesellschaften von der Zertifizierung ab. Diese soll voraussichtlich im Mai stattfinden. Die Auslieferung der drei Flugzeuge ist bereits für dieses Jahr geplant.

Die Il-114-300 ist eine modernisierte Version des seit den 1980er-Jahren gebauten Modells Il-114. Es ist geplant, dass die neuen Flugzeuge auf Inlandsstrecken die veralteten An-24 sowie ausländische Flugzeuge ähnlicher Klasse wie die ATR72 und die Bombardier Dash 8 ersetzen.

Eine der Besonderheiten des Modells ist die Möglichkeit des Einsatzes in schwer zugänglichen Gebieten. Das Flugzeug kann autonom von kleinen Flugplätzen mit kurzen und unbefestigten Start- und Landebahnen aus operieren. Darüber hinaus ist geplant, dass die Il-114-300 in arktischen Gebieten unter niedrigen Temperaturen fliegen wird.

Das erste Internationale Transport- und Logistikforum findet vom 1. bis 3. April statt.

Mehr zum ThemaRussland hat vier Gründe, stolz auf seine Luftfahrtindustrie zu sein

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.