
Patient in Russland erhält erstmals personalisierten Krebsimpfstoff

Ein Patient in Russland hat erstmals einen personalisierten mRNA-Impfstoff "Neonkovak" zur Behandlung eines malignen Melanoms erhalten. Laut einer Mitteilung des russischen Gesundheitsministeriums wurde das Medikament im Nationalen Medizinischen Forschungszentrum für Radiologie angewendet. Die klinische Anwendung wurde bereits im November 2025 genehmigt.

Der mRNA-Impfstoff wird für jeden Patienten individuell hergestellt und soll das Immunsystem so programmieren, dass es Tumorzellen erkennt und zerstört, erklärte das Ministerium. Diese Technologie werde den russischen Bürgern, die aus medizinischen Gründen eine solche Behandlung benötigen, sehr bald zur Verfügung stehen, so Gesundheitsminister Michail Muraschko. Es handele sich dabei nicht um ein Allheilmittel, sondern um ein zusätzliches Instrument in den Händen von Onkologen.
Andrei Kaprin, Leiter des Forschungszentrums, bezeichnete den Impfstoff als einen grundlegend neuen Ansatz in der Krebsbehandlung. Dadurch könne das Immunsystem trainiert werden, gezielt jene Zellen zu erkennen und zu zerstören, die eine Bedrohung darstellen.
Bei dem ersten Patienten handelt es sich um einen 60-jährigen Einwohner des Gebiets Kursk, bei dem 2021 die Diagnose gestellt wurde. Nach einer chirurgischen Behandlung stellten die Ärzte im Jahr 2025 Metastasen in den Lymphknoten fest. Anschließend wurde eine weitere Operation durch Fachleute des Forschungszentrums durchgeführt. Derzeit erhält der Patient eine Immuntherapie. Dabei besteht ein hohes Risiko für ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung, teilte das Gesundheitsministerium mit.
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