Explosion in russischem Chemiewerk: Mindestens zwei Tote und Dutzende Verletzte

Eine heftige Explosion hat am Dienstag ein wichtiges Chemiewerk in der russischen Teilrepublik Tatarstan erschüttert. Danach kam es am Ort des Geschehens zu einem heftigen Brand. Betroffen war das Unternehmen "Nischnekamskneftechim" in der Stadt Nischnekamsk, das dem größten russischen Petrochemie-Konzern "SIBUR" gehört. Augenzeugen teilten in den sozialen Medien Fotos und Videos, auf denen eine riesige schwarze Rauchsäule über dem Betrieb zu sehen war.
Nach jüngsten Behördenangaben kostete der Vorfall mindestens zwei Menschen das Leben, acht weitere wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. 64 Personen erlitten leichte Verletzungen wie Schnittwunden und Quetschungen. Sie wurden am Ort des Geschehens ärztlich versorgt.
Der Betreiber nannte eine technische Störung der Ausrüstung als Ursache für die Explosion und das darauffolgende Feuer. Laut Medienberichten waren von den Flammen ungefähr 1.500 Meter Fläche betroffen. Der Brand wurde inzwischen eingedämmt. Der örtliche Katastrophenschutz zog zu den Löscharbeiten mehr als 150 Feuerwehrleute und 54 Löschfahrzeuge heran. Am Ort des Geschehens waren auch zahlreiche Notärzte im Einsatz.
Bislang wurden in der Stadt mit mehr als 230.000 Einwohnern keine gefährlichen Mengen an Schadstoffen in der Luft nachgewiesen. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein. Für den 31. März wurden in Nischnekamsk alle öffentlichen Veranstaltungen gestrichen.
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