Russland

Turbo-Anstieg der Besucherzahlen: Russisches Museum unter Top 10 der beliebtesten Museen der Welt

Dem Metropolitan Museum auf den Fersen: Das Russische Museum in Sankt Petersburg hat sich unter die Top 10 der meistbesuchten Ausstellungshäuser der Welt katapultiert. Experten sehen den Grund dafür in dem großen Erfolg der Museumsprojekte der letzten Monate.
Turbo-Anstieg der Besucherzahlen: Russisches Museum unter Top 10 der beliebtesten Museen der WeltQuelle: Sputnik © RIA Nowosti

Das Russische Museum in Sankt Petersburg hat sich überraschend unter die Top 10 der beliebtesten Museen der Welt geschoben und sogar noch das Tate Modern überholt – es belegt Platz sechs in der etablierten Besucher-Rangliste, die die Fachzeitung The Art Newspaper jedes Jahr veröffentlicht. Vor ihm liegen nur das Metropolitan Museum, das British Museum, das Nationalmuseum von Korea in Seoul, die Vatikanischen Museen und der Louvre. Die Zeitung schreibt:

"Unter den russischen Museen gehörte die Staatliche Eremitage stets zu den Spitzenreitern. So belegte sie beispielsweise in den Jahren 2022 und 2023 den 10. Platz. In der Rangliste für das Jahr 2024 rutschte die Eremitage jedoch auf den 12. Platz ab und musste den Platz an das Staatliche Russische Museum abgeben, das auf den 11. Platz vorrückte. Und nun liegen neue Daten für das vergangene Jahr 2025 vor: Das Russische Museum – das übrigens am 25. März zum Gewinner des Preises The Art Newspaper Russia in der Kategorie 'Museum des Jahres' gekürt wurde – stieg mit 5,1 Millionen Besuchern (ein Zuwachs von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sprunghaft auf den 6. Platz auf."

Diese plötzliche Verschiebung des Russischen Museums in der Rangliste hängt offenbar mit seinen überaus erfolgreichen Ausstellungsprojekten des vergangenen Jahres zusammen, meinen die Experten der Zeitung. Sie verweisen dabei insbesondere auf die Blockbuster-Ausstellung rund um den großen russischen Maler Karl Brjullow.

Das Moskauer Puschkin-Museum für Bildende Künste hingegen ist plötzlich ganz aus dem Ranking verschwunden, obwohl es zuvor noch auf den hinteren Plätzen zu finden war. Grund dafür ist wahrscheinlich der Rücktritt von Jelizaweta Lichatschowa vor über einem Jahr und das Fehlen bedeutender und interessanter Ausstellungen nach ihrem Weggang.

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