Bloomberg: Russland steigert seine Öleinnahmen auf Vierjahreshoch

Russlands Einnahmen aus dem Ölexport sind auf den höchsten Stand seit vier Jahren gestiegen, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Berechnungen der Exporterlöse. Die Analysten des Medienunternehmens weisen darauf hin, dass der Anstieg der russischen Öllieferungen im Zusammenhang mit den weltweit hohen Energiepreisen und dem nachlassenden Sanktionsdruck zum Wachstum der Exporteinnahmen beiträgt. Dieser finanzielle Aufschwung ist der zweite deutliche Sprung bei den wöchentlichen Einnahmen seit Beginn der Militäroperation in der Ukraine. Das Magazin Forbes schreibt unter Berufung auf Bloomberg:
"Russlands Einnahmen aus Ölexporten gingen zurück, bis die USA und Israel eine Militäroperation gegen Iran starteten. Nach Beginn der Angriffe Ende Februar und in den letzten drei Wochen haben sich Moskaus Einnahmen aus dem Export von Erdöl und Erdgas verdoppelt – von 135 Millionen US-Dollar im Januar auf etwa 270 Millionen US-Dollar pro Tag. Nach neuesten Daten beliefen sich die Seefrachtexporte von russischem Öl in den vier Wochen vor dem 22. März auf durchschnittlich 3,6 Millionen Barrel pro Tag, was etwa 160.000 Barrel mehr sind als in der Woche vor dem 15. März, wie die Medien berichteten. Dabei liegt der Wert immer noch um 270.000 Barrel unter den Spitzenwerten vor Weihnachten."
Im März hoben die USA vorübergehend die Sanktionen gegen russisches Öl, das auf Tanker verladen wurde, auf, da der Iran die Straße von Hormus blockierte und die Energiepreise stark anstiegen. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte zuvor, dass Russland nach Berechnungen des Ministeriums dank der Lockerung der Beschränkungen maximal zwei Milliarden Dollar einnehmen könne.
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