
FSB vereitelt Terroranschlag auf Militärflughafen in Region Krasnodar

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf einem Militärflughafen in Südrussland vereitelt. Am Mittwoch teilte der Inlandsgeheimdienst in einer Presseerklärung mit, dass das Attentat im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste vorbereitet worden sei. Der FSB nahm einen Verdächtigen fest.

Wie die Behörde mitteilte, handele es sich bei ihm um einen russischen Bürger des Jahrgangs 1986. Der Verdächtige habe auf eigene Initiative per Messaging-Dienst WhatsApp die Hauptverwaltung für Aufklärung beim Verteidigungsministerium der Ukraine (GUR) kontaktiert. Im Auftrag seiner Kontaktperson habe er Informationen über das Funktionieren von Militärobjekten in der südrussischen Region Krasnodar gesammelt und die gesammelten Foto- und Videoinhalte an den gegnerischen Geheimdienst weitergeleitet.
Nach FSB-Angaben sei die Festnahme erfolgt, nachdem der Verdächtige im Auftrag der GUR Brandmischungen hergestellt habe, um ein Militärflugzeug anzuzünden. Der Inlandsgeheimdienst habe zugeschlagen, als sich der mutmaßliche Terrorist auf die Brandstiftung vorbereitet habe. Den genauen Ort und das Datum des Einsatzes gab die Behörde nicht bekannt. Dafür aber verbreitete die FSB-Pressestelle am Mittwoch ein Video mit der Festnahme.
ФСБ предотвратила теракт, планируемый украинскими спецслужбами на военном аэродроме в Краснодарском крае, сообщает УФСБ по региону. Задержанный мужчина планировал поджог военного самолета:https://t.co/0jLQ81KeTCВидео: УФСБ России по Краснодарскому краю/ТАСС pic.twitter.com/iQNw2vzVRR
— ТАСС (@tass_agency) February 25, 2026
Die Ermittlung geht unterdessen weiter. Der Verdächtige befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. Ihm droht eine lebenslange Gefängnisstrafe.
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