Russland

Peskow: Leben russischer Generäle ist bedroht  

Der Kreml wünscht Generalleutnant Wladimir Alexejew eine schnelle Genesung, erklärte Dmitri Peskow nach dem Anschlagsversuch auf den hochrangigen Militär. Die Sicherheit ranghoher Armeechefs und Spitzenkräfte sei angesichts des Krieges gefährdet.
Peskow: Leben russischer Generäle ist bedroht   Quelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow hat auf Medienanfrage Stellung zum Mordanschlag auf Generalleutnant Wladimir Alexejew genommen. Russlands Präsident Wladimir Putin erhalte regelmäßig Berichte über die Lage rund um den Vorfall, bei dem der hochrangige Mitarbeiter des russischen Verteidigungsministeriums verletzt wurde, so Peskow.

"Wir wünschen dem General zunächst, dass er überlebt und bald gesund wird", sagte Peskow Journalisten. "Wir hoffen, dass es so sein wird."

"Es ist klar, dass solche Militärführer und hochqualifizierte Spezialisten während des Krieges bedroht werden", fügte der Sprecher hinzu. Es solle aber nicht im Kreml darüber diskutiert werden, wie ihre Sicherheit gewährleistet werden könne. Diese Angelegenheit falle in die Zuständigkeit der Geheimdienste. Damit reagierte Peskow auf eine entsprechende Journalistenfrage.

Nach Angaben der Ermittler feuerte ein Unbekannter in der Nähe eines Wohngebäudes an der Wolokolamskoje-Autobahn in Moskau mehrere Schüsse auf General Alexejew ab und flüchtete vom Tatort. Der ranghohe Militär ist mit Rückenverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation hat ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes und illegalen Waffenhandels eingeleitet.

Russlands Außenminister Sergei Lawrow erklärte bei einer Pressekonferenz in Moskau, das Attentat auf General Alexejew zeige den Willen des Kiewer Regimes, den Friedensprozess zu untergraben. Dieser Terroranschlag bestätige einmal mehr, dass die Regierung in Kiew auf ständige Provokationen setze, die wiederum darauf abzielten, die Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt zu verhindern.

Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, wollte sich Lawrow jedoch nicht dazu äußern, wie sich der Vorfall auf die weiteren Ukraine-Gespräche auswirken könnte. "Das ist nicht meine Aufgabe", betonte der Spitzendiplomat. "Die Führung unseres Landes wird dies entscheiden."

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