Russland

Moskau: Hochrangiger General niedergeschossen

Ein Unbekannter hat am Freitag in Moskau mehrere Schüsse auf Generalleutnant Wladimir Alexejew abgefeuert. Der hochrangige Militär ist verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf Russlands Ermittlungskomitee.
Moskau: Hochrangiger General niedergeschossenQuelle: Sputnik © Grigori Syssojew

Im Nordwesten der russischen Hauptstadt wurde am Freitag Generalleutnant Wladimir Alexejew, Mitarbeiter des russischen Verteidigungsministeriums, niedergeschossen.  

Nach Angaben der Ermittler feuerte ein Unbekannter in der Nähe eines Wohngebäudes an der Wolokolamskoje-Autobahn in Moskau mehrere Schüsse auf den General ab und flüchtete vom Tatort. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf Russlands Ermittlungskomitee. 

Wie es heißt, läuft die Suche nach dem Täter. Ermittler und forensische Experten haben Überwachungsvideos ausgewertet und befragen derzeit Augenzeugen.

Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation hat ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes und illegalen Waffenhandels eingeleitet, heißt es in einem Bericht von RIA Nowosti. Die  Staatsanwaltschaft Moskau habe die Kontrolle über die Ermittlungen übernommen.

Generalleutnant Alexejew befindet sich nach dem Attentat weiterhin im Krankenhaus, sein Zustand ist ernst. Er erlitt Rückenverletzungen, wie die russischsprachige RT-Redaktion mitteilt. Eine Quelle aus den Strafverfolgungsbehörden Russlands soll diese Informationen gegenüber RT bestätigt haben.

Aleksejew bekleidet die Position des Ersten Stellvertretenden Leiters der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte. Im Jahr 2017 wurde ihm der Ehrentitel "Held Russlands" verliehen.

Mehr zum Thema ‒ FSB verhindert Anschlag auf hochrangigen Militäroffizier

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.