
Medien: Reisen Witkoff und Kushner noch im Januar nach Moskau zu erneuten Konsultationen?

Der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn des amerikanischen Präsidenten, planen laut einem Artikel der Nachrichtenagentur Bloomberg einen bevorstehenden Besuch in Moskau, um sich dort erneut mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Kreml-Gesandten zu treffen. Das mögliche Treffen sei demnach vorläufig für Januar geplant, doch die ungenannten Beamten betonen, dass die Pläne noch in Arbeit sind und aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Iran verschoben werden könnten.
Der Bloomberg-Artikel erklärt einleitend zu den Gesprächsgerüchten:
"Steve Witkoff und Jared Kushner wollen in naher Zukunft nach Moskau reisen, um sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen, während Donald Trumps Gesandte daran arbeiten, ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges Russlands gegen die Ukraine voranzutreiben, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten."

Laut Bloomberg-Informationen sei geplant, dass die beiden Gesandten Washingtons die neuesten Entwürfe für Pläne zur Lösung des Ukraine-Konflikts vorstellen, darunter auch Sicherheitsgarantien, die die USA und Europa Kiew gewähren wollen. Die mutmaßende Spekulation lautet im Artikel:
"Es bleibt unklar, wie sehr Putin an diesem zweiten Treffen mit dem Duo interessiert ist, und das scheint ein Haupthindernis für die Festlegung eines Termins zu sein, sagte eine Person."
Die Bloomberg-Quellen gaben weiter zu Protokoll, dass das mögliche Treffen "vorläufig für Januar geplant ist", wobei die Beamten demnach betonten, dass die Pläne aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Iran "noch in Arbeit sind und verschoben werden könnten".
US-Präsident Trump erklärte zu Jahresbeginn vor Journalisten, er sei aktuell "nicht begeistert" von dem russischen Präsidenten, daher sei es unklar, so der Bloomberg-Artikel spekulativ, "ob er trotz erneuter Frustration dazu neigt, den Druck auf Moskau zu erhöhen".
Der russische Präsident Wladimir Putin empfing Witkoff und Kushner zuletzt am 2. Dezember des Vorjahres im Kreml. Die beiden Parteien diskutierten den Kern der Initiative der Vereinigten Staaten, konnten jedoch final keinen Kompromiss finden. Wie Präsident Putin im Anschluss erklärte, teilte Washington vor Anreise die 27 Punkte des ursprünglichen Plans in vier Pakete auf und schlug vor, diese separat zu betrachten.
Das mit Spannung erwartete Treffen, das einer Lösung des Ukraine-Konflikts gewidmet war, dauerte rund fünf Stunden.
Wenige Tage nach dem Kreml-Treffen fand in Berlin ein direktes Treffen zwischen Vertretern der USA und der Ukraine statt. Danach wurde beschlossen, dass sich die westlichen Länder im Rahmen der "Koalition der Willigen" mit Kiew darauf geeinigt hatten, Sicherheitsgarantien gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrags zu gewähren.
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