
FSB vereitelt Anschlag gegen Mitarbeiter eines Rüstungsunternehmens in Sankt Petersburg

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat nach eigenen Angaben eine Frau gefasst, die einen Anschlag auf einen Mitarbeiter eines Rüstungswerks in Sankt Petersburg ausgeheckt haben soll. Aus einer am Mittwochmorgen von der FSB-Pressestelle verbreiteten Mitteilung geht hervor, dass es sich um eine etwa 60 Jahre alte Bürgerin Russlands handelt. Sie sei vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) angeworben worden, als sie im Gebiet Kiew gelebt habe, heißt es. Unter der Leitung der ukrainischen Geheimdienste habe die Verdächtige ein Training zum Verüben von Sabotage- und Terrorakten absolviert.

Ferner berichtet der FSB, dass die Verdächtige über Drittstaaten nach Russland zurückgekehrt sei. Während ihres Aufenthalts im westrussischen Gebiet Smolensk habe sie aus einem Versteck Waffen holen sollen, um den Mitarbeiter eines nicht näher definierten Rüstungsunternehmens zu töten. Bei der Festnahme habe man bei der mutmaßlichen Terroristin eine Makarow-Pistole, eine mit ausländischem Plastiksprengstoff hergestellte Bombe und Kommunikationsmittel entdeckt. Auf dem Smartphone der Frau habe man darüber hinaus die Kommunikation mit deren ukrainischen Betreuern entdeckt.
In der Pressemitteilung gibt es keine genauen Angaben über den Zeitpunkt und den Ort der Festnahme. Die Nachrichtenagentur TASS teilt auf der Plattform X ein Video, das den FSB-Einsatz zeigen soll.
В Петербурге предотвращен теракт против сотрудника предприятия ОПК, сообщили ТАСС в ФСБ. Задержана завербованная СБУ россиянка, прошедшая обучение диверсионной деятельности:https://t.co/CCrhS4z0K9Видео: ЦОС ФСБ России/ТАСС pic.twitter.com/g7ZBMM96LD
— ТАСС (@tass_agency) January 14, 2026
In der Aufnahme gesteht die Verdächtige außerdem, dass sie Armeeangehörige im Großraum Moskau und im Gebiet Leningrad beobachtet habe. Die Frau will im Jahr 2018 aus Russland in die Ukraine aus ideologischen Gründen weggezogen sein.
Gegen die Festgenommene wird momentan wegen eines versuchten Kaufs von Sprengstoffen oder Sprengsätzen ermittelt. Ihr droht auch eine Untersuchung wegen Vorbereitungen für einen Terroranschlag und wegen Landesverrats.
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