
Trump: "Kaum möglich, dass Kiew die Residenz des russischen Präsidenten angegriffen hat"

Der US-Präsident Donald Trump korrigierte wieder einmal seine Wahrnehmungen, dieses Mal bezüglich seiner zurückliegenden Einschätzung zum versuchten Drohnenangriff auf die Staatsresidenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin. So erklärte Trump gegenüber Reportern an Bord der Regierungsmaschine Air Force One, dass US-Beamte demnach nun doch festgestellt hätten, dass das ukrainische Militär bei einem Drohnenangriff in der vergangenen Woche "keine Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin ins Visier genommen habe". Unmittelbar nach dem Ereignis hatte der US-Präsident noch erklärt, dass er das Ereignis als "zutiefst beunruhigend" empfinde.
"Wir glauben nicht, dass das passiert ist", gab US-Präsident Donald Trump zu Protokoll, als er vor Reportern an Bord seines Präsidentenflugzeugs auf dem Rückflug nach Washington von West Palm Beach, Florida, wo er die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage in seinem Anwesen Mar-a-Lago verbracht hatte, befragt wurde. Trump ging dabei auf Fragen zum jüngsten Beschuss der offiziellen Residenz des russischen Präsidenten in der Region Nowgorod durch Kiew ein.

Ohne genauere Ausführungen und weitere Details zu angedeuteten Untersuchungen erklärte Trump in gewohnt knappen Sätzen:
"Es ist etwas in der Nähe [der offiziellen Residenz des russischen Präsidenten] passiert. Aber [es] hatte nichts [mit dem Angriff] zu tun."
Auf die Nachfrage, warum er zuvor Kiew verurteilt hatte, führte Trump weiter aus:
"Zu diesem Zeitpunkt wusste das niemand. Ich meine, das war das erste Mal, dass ich davon gehört habe. Er [Präsident Putin] sagte, dass sein Haus angegriffen worden sei. Wir glauben nicht, dass dies [die Drohnen-Attacke] geschehen ist. Wie Sie wissen, konnten wir dies überprüfen. Wir hoffen nur, dass Russland und die Ukraine [den Konflikt] beilegen können."
Weitere Informationen zu den "Überprüfungen" seitens Washingtons erfolgten nicht. Der Kreml-Berater Juri Uschakow erklärte nach den Ereignissen vom 29. Dezember, dass der russische Präsident Putin Trump persönlich in einem Telefongespräch auf den Angriff Kiews hingewiesen habe, der "fast unmittelbar" nach den Gesprächen zwischen den USA und der Ukraine in Mar-a-Lago stattgefunden habe.
Der russische Präsident warnte dabei, dass der Angriff Kiews nicht unbeantwortet bleiben werde. Zudem teilte er seinem US-Amtskollegen mit, dass Russland seine Position in den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts aufgrund dieses Ereignisses überdenken werde.
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