Russland

Russland bietet Weißrussland als Sicherheitsgarant für Ukraine an

Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat erklärt, Russland schlage Weißrussland als Sicherheitsgaranten für die Ukraine vor. Ihm zufolge wird die Liste der Garantieländer derzeit koordiniert. Darunter will Kiew Nachbarländer und Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sehen.
Russland bietet Weißrussland als Sicherheitsgarant für Ukraine anQuelle: Sputnik © Pressedienst des russischen Außenministeriums

Moskau hat Kiew vorgeschlagen, Weißrussland zu den Sicherheitsgaranten zu zählen. Dies sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit seinem armenischen Amtskollegen Ararat Mirsojan.

Lawrow wies darauf hin, dass die Ukraine Nachbarländer und eine Reihe anderer Staaten, einschließlich der ständigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat, unter den Garanten für ihre Sicherheit sehen möchte, vorbehaltlich ihres neutralen Status. Der russische Minister erklärte:

"Wir haben vorgeschlagen, dass Weißrussland zu diesen Garantieländern gehören sollte. Und nun wird über all diese Fragen, einschließlich des gesamten Spektrums der Bürgschaftsländer eine Einigung erzielt. Wir sind dafür, dass Weißrussland dazugehört."

Lawrow sagte auch, dass Russland es begrüßen würde, wenn Weißrussland sich an der Organisation von Gesprächen zwischen Kiew und Moskau über eine Friedensregelung beteiligen würde. Der Diplomat teilte mit:

"Weißrussland ist eine hervorragende Plattform für die Fortsetzung solcher Verhandlungen, auch wenn alles von der Zustimmung der Parteien abhängt und Treffen in anderen Ländern und an anderen Orten nicht ausgeschlossen werden können."

Am Vortag, dem 7. April, erklärte Lukaschenko, dass die Verhandlungen über die Ukraine nicht ohne die Beteiligung von Weißrussland stattfinden könnten. Der weißrussische Präsident sagte:

"Es kann keine Verhandlungen ohne Beteiligung von Weißrussland geben. Wenn Sie uns – vor allem die westlichen Länder – in diese Angelegenheit hineingezogen haben, dann muss natürlich die Position von Weißrussland bei diesen Verhandlungen zum Ausdruck gebracht werden."

Der Staatschef betonte, dass Weißrussland nicht in Feindseligkeiten verwickelt sei, diese aber "über den Zaun" kämen und die Lage im Land ernsthaft beeinträchtigten. Er schlug vor, dass die "drei slawischen Nationen auf gleicher Augenhöhe zu einer Vereinbarung kommen".

Wladimir Selenskij kündigte am selben Tag ein Treffen der potenziellen Sicherheitsgaranten an. Der ukrainische Präsident nannte die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, die Türkei, Polen, Deutschland, Frankreich und Israel, wies aber darauf hin, dass diese Liste unvollständig sei. Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich und Deutschland haben sich bereits bereit erklärt, die Bürgschaft für die Ukraine zu übernehmen.

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