Russland

Russland: Regierung plant keine Abschaffung der kostenlosen Corona-Impfung

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat erklärt, dass die russische Regierung nicht plane, die kostenlose Corona-Impfung abzuschaffen. Zuvor hatte der Duma-Abgeordnete Maxim Iwanow auf seiner Facebook-Seite geschrieben, die Regierung wolle die Impfung angeblich kostenpflichtig machen.
Russland: Regierung plant keine Abschaffung der kostenlosen Corona-ImpfungQuelle: Sputnik © Alexander Krjaschew

Die Impfung gegen das Coronavirus wird in Russland nicht kostenpflichtig sein. Das erklärte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow gegenüber TASS.

Zuvor hatte der Duma-Abgeordnete Maxim Iwanow auf Facebook geschrieben, dass die russische Regierung die Impfung gegen das Coronavirus angeblich kostenpflichtig machen wolle.

Die Massenimpfung von Erwachsenen gegen das Coronavirus hatte in den russischen Regionen am 18. Januar 2021 begonnen. Die Russen können sich kostenlos mit einem der vier registrierten Vakzine impfen lassen – dem Zweikomponenten-Impfstoff Sputnik V, EpiVacCorona, CoviVac oder dem Einkomponenten-Impfstoff Sputnik Light.

Die Impfung gegen COVID-19 ist in Russland weiterhin freiwillig. Eine Impfpflicht besteht nur in einigen Regionen und für bestimmte Kategorien von Bürgern, einschließlich der Beschäftigten im Dienstleistungssektor. Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt betont, dass er gegen die Einführung einer Impfpflicht ist. Nach Ansicht des russischen Staatsoberhauptes sei die Impfung aber notwendig. Putin sagte:

"COVID-19 wird nicht von alleine verschwinden."

Wie die stellvertretende Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa am 12. Januar mitteilte, liegt der Grad der kollektiven Immunität gegen das Coronavirus in Russland aktuell bei 63,2 Prozent. In 12 Regionen war der Wert während der Neujahrsferien gesunken.

Mehr zum Thema - Leiter des Gamaleja-Zentrums Ginzburg mit Omikron infiziert

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team