Russland

Jugendpolitik mit Erfahrung: 73-Jährige leitet Ausschuss für Jugend im Stadtrat von Jekaterinburg

Niemand versteht die Jugend besser als ein erfahrener Mensch. Das müssen sich auch die Abgeordneten des Stadtparlaments von Jekaterinburg gedacht haben, als sie ihre 73-jährige Kollegin auf der jüngsten Sitzung zur Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend gewählt haben.

Die Stadtduma der russischen Ural-Metropole Jekaterinburg hat auf ihrer Sitzung am 21. September eine 73-jährige Abgeordnete zur Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft, Körperkultur, Sport und Jugendpolitik gewählt. Darüber hinaus wurde Ljubow Borkowa in den Ausschuss für Kommunalverwaltung, Kultur- und Informationspolitik und Öffentlichkeitsarbeit aufgenommen. Der Stadtduma-Vorsitzende Igor Wolodin unterstütze die Kandidatur der erfahrenen Rentnerin und zeigte sich sicher, dass Borkowa ihres Amtes gewachsen sei. In einem Kommentar für den Telegram-Kanal "Podjom" sagte der Politiker:

"Sie arbeitet mit der Jugend seit fast 50 Jahren. Deswegen wird es auf ihrem Weg keine Hindernisse geben, eine gemeinsame Sprache mit der Jugend zu finden. Sie ist sehr aktiv und weiß es, sich mit der Jungend zu verständigen."

Borkowa hatte im Jahr 1973 das Pädagogische Institut Swerdlowsk absolviert. Nach dem Studium arbeitete sie als Geschichtslehrerin. Im Jahr 1985 wurde sie zur Vorsitzenden einer örtlichen Gewerkschaft von Lehrern und Wissenschaftlern. Im Jahr 2018 zog sie ins Stadtparlament von Jekaterinburg ein und bekleidete seitdem das Amt der Vizeleiterin des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft, Körperkultur, Sport und Jugendpolitik.

Nach dem russischen Recht werden der Jugend Menschen im Alter von 14 bis 35 Jahren zugeordnet. Demnach leben in Russland schätzungsweise 41 Millionen junge Bürger. Seit dem Jahr 1993 wird im Land jeweils am 27. Juni der Tag der russischen Jugend begangen.

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