Russland

Russlands Verteidigungsminister: Westen agiert gegen Integrationsprozesse im postsowjetischen Raum

Der Westen stehe den Integrationsprozessen im postsowjetischen Raum aktiv entgegen und versuche, einen Keil zwischen die Mitgliedsstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) zu treiben. Das erklärte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu laut seinem Stellvertreter am Dienstag.
Russlands Verteidigungsminister: Westen agiert gegen Integrationsprozesse im postsowjetischen RaumQuelle: Reuters © Maxim Shemetov

Am Dienstag nahm der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu am Treffen des Rates der Verteidigungsminister der Mitgliedsstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe teil.

Bei dem Treffen soll er nach Angaben des stellvertretenden russischen Verteidigungsministers Alexander Fomin darauf hingewiesen haben, dass sich das Spektrum der Bedrohungen und Herausforderungen" in den Regionen des postsowjetischen Sicherheitsblocks deutlich erweitert habe. Fomin zitierte Schoigu:

"Dies geschieht inzwischen vor dem Hintergrund der aktiven Opposition des Westens gegen die Integrationsprozesse im postsowjetischen Raum und der Einbindung der Länder der Region in ihre eigene Interessensphäre."

Der russische Verteidigungsminister habe zudem festgestellt, dass der Westen ständig versuche, einen Keil zwischen die OVKS-Länder zu treiben, sich in deren innere Angelegenheiten einzumischen und Farbrevolutionen zu entfachen. Gleichzeitig würden verschiedene Programme und Abkommen beharrlich und unter allen möglichen Vorwänden aufgezwungen.

Solche Projekte seien nicht geeignet, die regionale Sicherheit wesentlich zu stärken. Sie hätten meist verdeckte Ziele, soll der russische Verteidigungsminister laut Fomin hervorgehoben haben.

Mehr zum Thema - In Treue fest: NATO-Mitglied Tagesschau

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team