Russland

Lawrow: Russland warnt Türkei vor Unterstützung "kriegerischer Haltung" Kiews

Bei dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij hat der türkische Präsident Recep Erdoğan betont, dass die Türkei die "Annexion der Krim" nicht anerkennt. Russlands Außenminister Sergei Lawrow warnt vor der Unterstützung der kriegerischen Haltung Kiews.
Lawrow: Russland warnt Türkei vor Unterstützung "kriegerischer Haltung" KiewsQuelle: Sputnik © Pressedienst des Außenministeriums der Russischen Föderation

Russland empfiehlt allen verantwortungsbewussten Staaten, einschließlich der Türkei, die militanten Äußerungen Kiews zu analysieren und warnt vor der Unterstützung der kriegerischen Haltung der ukrainischen Regierung. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Montag auf einer Pressekonferenz als Reaktion auf den Verkauf von Kampfdrohnen durch Ankara an Kiew. Lawrow wörtlich:

"Ich sage ganz klar, dass wir allen verantwortungsbewussten Staaten, mit denen wir Beziehungen haben, einschließlich der Türkei, empfehlen, die Situation und die ewigen militanten Äußerungen Kiews zu analysieren, und davor warnen, diese kriegerische Haltung zu unterstützen."

Der russische Chefdiplomat unterstrich zudem, dass die Ukraine einen Krieg gegen das eigene Volk führe. Lawrow zufolge kann "das Kiewer Regime" im Streben nach Umfragewerten kopflos handeln. Dies könne "schlecht enden".

"Moskau empfiehlt den interessierten Staaten, die Aktivitäten der Neonazis in der Ukraine im Kopf zu behalten, bevor man Waffen an Kiew verkauft", so der russische Chefdiplomat.

Am Samstag begannen in Istanbul die Verhandlungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Während des Treffens betonte der türkische Staatschef die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten und bestätigte die strategische Partnerschaft zwischen der Türkei und der Ukraine. Außerdem erklärte Erdoğan, die Türkei unterstütze die territoriale Integrität der Ukraine und erkenne die "Annexion der Krim" nicht an.

Mehr zum Thema - Kreml: Wiederaufnahme heftiger Kämpfe in der Ukraine bedroht Sicherheit Russlands 

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team