Russland

Russland veröffentlicht historische Dokumente zu Juri Gagarin und anderen Kosmonauten

Im Vorfeld des 60. Jahrestags des ersten bemannten Weltraumfluges hat Russlands Verteidigungsministerium eine Website geschaffen, auf der historische Fotos und Dokumente zu sowjetischen Kosmonauten zu sehen sind. Unter den Urkunden ist auch Juri Gagarins Studienbuch.
Russland veröffentlicht historische Dokumente zu Juri Gagarin und anderen Kosmonauten© Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

Das russische Verteidigungsministerium hat kurz vor dem 60. Jahrestag des ersten Flugs eines Menschen ins Weltall historische Fotos und Dokumente zu Juri Gagarin und anderen Kosmonauten im Internet veröffentlicht. Das neue Online-Archiv ist unter 60cosmonauts.mil.ru zu finden. Unter den einzigartigen Zeugnissen ist unter anderem das Studienbuch Gagarins. Daraus geht hervor, dass der weltweit erste Mensch im Weltraum in fast allen Fächern ein "Ausgezeichnet" hatte. Nur in Physik, Englisch und höherer Mathematik hatte er jeweils ein "Gut".

Auf dem Portal gibt es auch Archivdokumente zu den sowjetischen Raumfahrern German Titow sowie Alexei Leonow, der als erster einen "Weltraumspaziergang" absolviert hatte.

Am 12. April vor 60 Jahren hatte Gagarin mit dem Raumschiff Wostok 1 als erster Mensch eine Weltraumfahrt absolviert. In 108 Minuten umrundete der damals 27-Jährige einmal die Erde. Bei dem Flug lief nicht alles glatt: Beim Eintritt in die Atmosphäre löste sich die Landekapsel nicht wie vorgesehen vom Geräteteil des Raumschiffs Wostok. Sie dockte nur deshalb schließlich ab, weil beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht abgetrennte Verbindungskabel durchbrannten. Gagarin landete im Wolga-Gebiet, in der Nähe der Städte Saratow und Engels.

Mehr zum Thema - "Pojechali!" – Russische Firma baut Fahrstühle mit Stimme des ersten Kosmonauten Gagarin

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.