Russland

Türkei: Zwei wegen Spionageverdachts festgenommene russische Journalisten freigelassen

Am 3. Dezember sind zwei russische Journalisten in der Türkei festgenommen worden. Russische Botschafter sollen den Vorfall mit den türkischen Amtskollegen besprochen haben. Nun sind die beiden Journalisten den russischen Medienberichten zufolge frei.
Türkei: Zwei wegen Spionageverdachts festgenommene russische Journalisten freigelassenQuelle: Gettyimages.ru © Anastasiia_New

Das Gericht in Istanbul soll zwei russische Journalisten freigelassen haben, teilte die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Der Agentur zufolge werden Alexej Petruschko und Iwan Malyschkin aus der Türkei abgeschoben. Zuvor schrieb RIA Nowosti, dass die Festgenommenen wegen Spionage angeklagt werden könnten. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte kurz vor der vermutlichen Freilassung:

"Unsere Diplomaten stehen in Kontakt mit der türkischen Seite. Wir hoffen, dass es durch den Dialog möglich sein wird, diesen Vorfall zu lösen. Wir erwarten und erwarten, dass unsere Journalisten in naher Zukunft freigelassen werden."

Am 3. Dezember hörten die Mitarbeiter des russischen Fernsehsenders NTW auf, sich in Verbindung zu setzen. Der letzte vollwertige Kontakt mit ihnen fand um 12.22 Uhr statt – damals teilten Petruschko und Malyschkin mit, dass sie "von unbekannten Personen festgenommen und irgendwohin gebracht werden". Die Männer wurden festgenommen, da sie laut der türkischen Seite ohne Erlaubnis in der Nähe einer Einrichtung zur Herstellung von Drohnen gedreht haben sollen.

Mehr zum Thema - Mordprozess zum Fall Khashoggi: Zeuge belastet Ex-Berater von Mohammed bin Salman

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team