Russland

Kuriose Erbschaft: Franzose vermacht Teil seines Vermögens russischen Museumskatzen

Die Sankt Petersburger Eremitage ist nicht nur für ihre herausragende Kunstsammlung berühmt. Auch ihre Katzen sind eine Sehenswürdigkeit an sich. Die Tiere, deren Geschichte ins frühe 18. Jahrhundert zurückreicht, haben unerwartet ein Erbe aus Frankreich bekommen.
Kuriose Erbschaft: Franzose vermacht Teil seines Vermögens russischen MuseumskatzenQuelle: Sputnik © ALEXANDER GALPERIN

Ein Franzose hat einen Teil seines Vermögens den in der Eremitage lebenden Katzen vermacht. Wie Michail Piotrowski, Direktor der weltberühmten Kunstsammlung in Sankt Petersburg, bei einer Online-Fragestunde mit Besuchern sagte, befindet sich das Prozedere des Erbschaftsantritts in der Abschlussphase. Der Museumsleiter zeigte sich von der großzügigen Geste sehr gerührt.

Die Assistentin des Museumsdirektors und Sprecherin der Museumskatzen, Marija Haltunen, teilte der Zeitung Fontanka auf Anfrage mit, die Leitung der Eremitage habe von dem Testament des französischen Bürgers bereits im Sommer 2019 erfahren:

"Laut seinem Testament verteilte der Mann seine Hinterlassenschaft unter seinen Verwandten und einer französischen Umweltschutzorganisation. Den dritten, im Vergleich zu den beiden anderen relativ kleinen Teil, vermachte er den Katzen der Eremitage. Wir erfuhren davon, als die Nachlassverwalter uns kontaktierten."

Demnach gelang es den Museumsmitarbeitern nicht, dahinterzukommen, was den französischen Bürger zu dieser Geste bewogen hatte und ob er überhaupt einmal Sankt Petersburg besucht hatte. Michail Piotrowski sagte, dass es auf der Webseite der Kunstsammlung zwar keine spezielle Spendetaste für die Katzen gebe. Mäzene könnten sich jedoch mit der Entwicklungsabteilung des Museums in Verbindung setzen, um die Tiere zu unterstützen.

Mehr zum Thema - Legendär seit Jahrhunderten: Die Katzen der Petersburger Eremitage als Museumswächter

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion