Russland

Russlands Außenminister Lawrow: Spannungen zwischen Moskau und Berlin können überwunden werden

Am 1. Oktober hat in Moskau das Online-Forum "Meilensteine der deutsch-sowjetischen Beziehungen" stattgefunden. Außenminister Sergei Lawrow begrüßte die Teilnehmer der eintägigen Diskussionsrunde und zeigte sich trotz der Vertrauenskrise in Europa zuversichtlich.
Russlands Außenminister Lawrow: Spannungen zwischen Moskau und Berlin können überwunden werdenQuelle: Sputnik © WITALI BELOUSSOW

In der russischen Hauptstadt Moskau hat am Donnerstag ein eintägiges Diskussionsforum stattgefunden, das unter anderem dem 30. Jahrestag der Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier-Vertrags gewindet war. Der russische Außenminister Sergei Lawrow wandte sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer der Online-Veranstaltung mit dem Titel "Meilensteine der deutsch-sowjetischen Beziehungen".

Der russische Chefdiplomat wies darauf hin, dass der Zwei-plus-Vier-Vertrag einen wesentlichen Beitrag zur Beendigung des Kalten Krieges geleistet habe, und betonte die Schlüsselrolle Russlands bei der Wiederherstellung der deutschen Einheit:

In all diesen Jahren setzte sich unser Land für die Festigung der positiven Tendenzen, für die Etablierung einer Friedenszone, einer gleichen und ungeteilten Sicherheit sowie einer breiten wirtschaftlichen und humanitären Zusammenarbeit auf dem Territorium zwischen dem Atlantik und dem Pazifischen Ozean bestmöglich ein.

Zugleich bedauerte Lawrow, dass Europa derzeit "infolge einer kurzsichtigen Politik des NATO-Zentrismus" eine ernste Vertrauenskrise erlebe. Das große Potenzial der russisch-deutschen Zusammenarbeit werde nicht ausgeschöpft. Es komme zu haltlosen Anschuldigungen, Ultimaten und Drohungen gegenüber Russland. Trotzdem zeigte sich der russische Außenminister zuversichtlich, dass die Zeit der Spannungen zum Wohl der Interessen Russlands und Deutschlands überwunden werden könne. Vieles werde von der Reife der Zivilgesellschaften und deren Fähigkeit abhängen, sich rücksichtsvoll und ehrlich für die Wahrheit einzusetzen. 

Mehr zum Thema Lawrow: "Gäbe es Nawalny nicht, ließe man sich einen anderen Vorwand für Sanktionen einfallen"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team