Sebastian Hauke - Erasmus-Student an der Moskauer Staatlichen Universität

Viele Deutsche sind der festen Überzeugung, dass man in Russland nicht glücklich leben kann. Andere liebäugeln durchaus mit der Idee der Auswanderung in das Riesenreich im Osten. Doch viele fürchten auch die Gefahren, die Hindernisse, sehen zu wenige Möglichkeiten. Wie ist es wirklich? Wir haben Deutsche und Europäer gefragt, die sich für ein Leben in Russland entschieden haben. Für immer oder doch für einige Jahre.

Ausgewandert nach Russland – ist es dort wirklich so schlimm, wie unsere staatsnahen Medien berichten? Unterdrückung, Korruption und Diktatur? In acht Städten haben wir insgesamt 30 Interviews geführt. Eins davon mit Sebastian, einem deutschen Studenten der Biotechnologie an der Moskauer Staatlichen Universität. Er hat sich für ein sogenanntes Erasmus-Jahr an einer russischen Partner-Uni entschieden. In Moskau trifft er auf eine Kultur, die so fremd dann doch nicht ist. Nur die Universitätskorridore sind älter und ehrwürdiger.

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