
Über die Hälfte der arbeitslosen Jugendlichen in Österreich hat Migrationshintergrund

Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass in Österreich weiterhin viele junge Menschen weder arbeiten noch eine Ausbildung oder Weiterbildung absolvieren. Dieser Zustand hat weitreichende Folgen für den Einstieg in das Berufsleben und die langfristigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Laut Eurostat‑Daten lag der Anteil der 15‑ bis 24‑jährigen Jugendlichen, die nicht in Beschäftigung, Ausbildung oder Training sind (NEET‑Quote), Ende 2024 bei rund 8,7 Prozent. Dieser Wert ist einer der international vergleichbaren Indikatoren zur Messung dieser Problemlage.

Nach einer Berechnung von Statistik Austria gehörten 121.930 junge Menschen in dieser Altersgruppe 2023 zur NEET‑Gruppe. Das entsprach einem Anteil von 12,9 Prozent und damit einem stabil hohen Niveau im Vergleich zum Vorjahr.
Die Zusammensetzung der Betroffenen hat sich über die Jahre geändert.
Ein wachsender Teil hat einen Migrationshintergrund oder keinen höheren Schulabschluss. Die Verteilung zwischen Frauen und Männern hat sich weitgehend ausgeglichen, nachdem früher junge Frauen häufiger betroffen waren.
Die regionalen Unterschiede sind weiterhin ausgeprägt. Statistiken zeigen, dass insbesondere in Städten wie Wien der Anteil junger Menschen ohne Beschäftigung oder Ausbildung höher ist als in ländlicheren Regionen. Jugendliche mit Migrationshintergrund gelten als besonders gefährdet, NEET zu werden.
Zudem geht aus ergänzenden Daten hervor, dass ein erheblicher Teil junger Menschen ihre Ausbildung abbricht oder sie nicht den Anforderungen entspricht. Im Jahr 2024 lag die Abbruchrate formaler Ausbildungen in der Altersgruppe der 15‑ bis 34‑Jährigen bei über 22 Prozent.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und im Bildungssystem ist nach wie vor schwierig. Trotz insgesamt stabiler Arbeitslosenquoten finden viele junge Menschen nur schwer den Übergang von der Schule in den Beruf, und ein großer Teil hat weder Ausbildung noch Arbeit in Aussicht.
Einige Jugendliche berichten außerdem, dass sie bei der Jobsuche wegen ihrer Herkunft benachteiligt werden – ein Problem, das in den offiziellen Statistiken kaum auftaucht.
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