Nordamerika

Bericht: Neues US-Kampfflugzeug könnte dreimal teurer als Superkampfjet F-35 werden

Ein neuer Luftüberlegenheitsjet der nächsten Generation für die US-Luftwaffe könnte etwa 300 Millionen US-Dollar pro Flugzeug kosten. Das ging aus einer neuen Studie des US-amerikanischen Kongressbudgetbüros hervor.
Bericht: Neues US-Kampfflugzeug könnte dreimal teurer als Superkampfjet F-35 werden

In diesem Fall wäre der Preis des Jets der sechsten Generation, der auch Penetrating Counter Air, kurz PCA, genannt wird, mehr als dreimal so hoch wie der Preis eines durchschnittlichen F-35-Jets, der auf etwa 94 Millionen US-Dollar festgelegt ist, so der Bericht, der die Kosten für den Ersatz des Flugzeugbestands der US-Luftwaffe bis 2050 prognostiziert. Bemerkenswert ist, dass selbst das Mehrzweckkampfflugzeug F-35 von Experten als überteuert eingeschätzt wird.

Das Kongressbudgetbüro schätzt, dass die Luftwaffe 414 PCA-Flugzeuge benötigt, um die alternden Luftüberlegenheitskampfflugzeuge der Typen F-15C/D und F-22 zu ersetzen. Ferner vermutet man hier, dass das erste Flugzeug im Jahr 2030 in Dienst gestellt wird, basierend auf dem erklärten Wunsch des Dienstes, PCA um diesen Zeitraum herum einzusetzen.

Einer der Hauptgründe für die explodierenden Kosten ist die Heranführung von neuen Technologien. Der Kongressbericht fasst zusammen:

Das PCA-Flugzeug wird wahrscheinlich eine größere Reichweite und Nutzlast sowie verbesserte Tarnkappen- und Sensorfähigkeiten als die heutigen F-22 haben. Diese Eigenschaften würden es dabei unterstützen, in Gegenwart einer High-End-Luftverteidigung zu operieren, von der das Verteidigungsministerium glaubt, dass China, Russland und andere potenzielle Gegner sie in Zukunft haben könnten."

Ein anderer Grund seien die historisch aufwändigen Produktionsbedingungen der US-Rüstungsindustrie. Die US-Luftwaffe hat keine besonders gute Erfolgsbilanz, wenn es darum geht, Tarnflugzeuge zu niedrigen Kosten herzustellen, wie ursprünglich von der politischen Führung vorgesehen war, schreibt das Nachrichtenportal Defense News. Sowohl das B-2- als auch das F-22-Programm wurden teilweise aufgrund der hohen Kosten gekürzt – was wiederum dazu beitrug, dass sich die Produktionsrate nie bis zu dem Punkt beschleunigte, an dem die Stückkosten zu sinken beginnen. "Die Eindämmung der Kosten für das PCA-Flugzeug kann ähnlich schwierig werden", heißt es im Bericht.

Obwohl die Führung der Luftwaffe nicht genau sagen will, wie sie bei der Entwicklung des neuen Kampfjets vorgehen will oder wann dieser das erste Mal in die Luft steigen soll, wurden bereits erhebliche Investitionen in das Projekt hineingesteckt. Für 2019 sind bereits 504 Millionen US-Dollar eingeplant, um in die "Dominanz der Luft der nächsten Generation" zu investieren.

Im nächsten Jahrzehnt beabsichtigt die US-Regierung, jährlich etwa 15 Milliarden Dollar für die Anschaffung von neuen Flugzeugen auszugeben. 2033 sollen die ersten PCA-Flugzeuge ausgehändigt werden. 85 Prozent der Ausgaben entfallen auf sechs Programme: Jagdflugzeuge F-35 und PCA, Langstreckenbomber B-21, Tankflugzeug KC-46A, Lufttransporter C-130J und die bislang noch nicht genannte Ablösung für das schwere Transportflugzeug C-17, berichtet das Nachrichtenportal Sputnik.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team