
Gabbard ordnet Untersuchung US-finanzierter Biolabore an

Die USA haben eine Untersuchung von mehr als 120 von den USA im Ausland finanzierten biologischen Laboren angeordnet, teilte Tulsi Gabbard, Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, am Montag der New York Post mit.
Russland hat schon lange seine Sorgen wegen der weltweit verstreuten, vom Pentagon geförderten Biolabore geäußert, insbesondere in der Nähe seiner Grenze und in der Ukraine, mit dem Vorwurf, sie seien an Forschungen zu Biowaffen beteiligt.

Gabbard sagte, der Schritt ziele darauf ab, gefährliche Virenexperimente zu beenden, und folge auf die Anweisung von Präsident Donald Trump, Bundesmittel für Gain-of-function-Forschungen zu beschränken, im Rahmen derer untersucht wird, wie sich Viren vermehren und mit menschlichen Zellen interagieren, um ihre Übertragbarkeit zu erhöhen.
"Die COVID-19 Pandemie enthüllte die katastrophalen weltweiten Folgen, die Forschung an gefährlichen Erregern in Biolaboren haben kann", sagte Gabbard.
"Trotz dieser offensichtlichen Gefahren haben Politiker, sogenannte Gesundheitsexperten wie Dr. Fauci und Behörden innerhalb des nationalen Sicherheitsteams der Regierung Biden das amerikanische Volk bezüglich der Existenz dieser US-finanzierten und -unterstützten Biolabore angelogen und jene bedroht, die versuchten, die Wahrheit aufzudecken."
Sie bezog sich auf den ehemaligen Gesundheitsberater des Weißen Hauses, Anthony Fauci, dem Kritiker vorwerfen, die Theorie heruntergespielt zu haben, dass COVID-19 aus einem Leck in einem US-finanzierten Labor in China stamme.
Gabbard sagte, ihre Mannschaft werde "identifizieren, wo diese Labore sind, welche Pathogene sie besitzen und welche 'Forschung' dort durchgeführt wird", um die "gefährliche Gain-of-function-Forschung" zu beenden. Mitarbeiter ihres Büros bestätigten, dass sich die Labore in mehr als 30 Ländern befänden, darunter auch in der Ukraine, die angeblich über 60 davon beherbergen soll, von denen mehrere vom Pentagon finanziert werden.
Das Pentagon und andere US-Behörden hatten zuvor weltweit Labore über die Defence Threat Reduction Agency (Behörde zur Verringerung der Verteidigungsbedrohungen, DTRA) finanziert. Während die Biden-Regierung abstritt, "chemische oder biologische Labore in der Ukraine" zu unterhalten, gestand die damalige Staatssekretärin im Außenministerium, Victoria Nuland, im Jahr 2022 ein, dass dort "Einrichtungen für biologische Forschung" existierten. Seither hat Washington bestätigt, biologische Forschungseinrichtungen in der Ukraine und andernorts unterstützt zu haben, bestand aber darauf, die Arbeit sei auf die Verhinderung von Krankheitsausbrüchen und die Entwicklung von Impfstoffen ausgerichtet und nicht auf militärische Zwecke. Russland und China andererseits haben wiederholt gewarnt, die Tätigkeit könne eine militärische Funktion erfüllen.
Moskau hat der Ukraine schon vor Jahren vorgeworfen, westlich finanzierte Biolabore für Waffenforschungen zu beherbergen, und zitierte Dokumente, die es aus Kiew haben will. Generalleutnant Igor Kirillow, der russische Spitzenermittler in Fragen von Massenvernichtungswaffen, erklärte 2023, die USA führten zivil-militärische Forschungen "einschließlich der Schaffung biologischer Waffenbestandteile" in der Nähe der russischen Grenze durch. Im Jahr 2024 starb er bei einem Terroranschlag, der vermutlich von Kiew befohlen wurde. Im März 2025 sagte Wladimir Tarabrin, Russlands ständiger Vertreter bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), dass die USA immer noch Biolabore in der Ukraine betrieben.
Gabbard äußerte Bedenken wegen der Biolabore in der Ukraine lange, ehe sie Direktorin der US-Nachrichtendienste wurde. Im Jahr 2022 wurde ihr deshalb vorgeworfen, "verräterische Lügen" zu verbreiten und eine russische Agentin zu sein, nachdem sie gewarnt hatte, Dutzende US-finanzierter Labore in der Ukraine könnten gefährliche Krankheitserreger freisetzen, wenn sie gefährdet würden.
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