
"Open the f**king strait, you crazy bastards!": Trump flucht gegen Iran – Tucker rastet aus

Der amerikanische Journalist Tucker Carlson hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, Christen zu verspotten, indem er am Ostermorgen eine mit Schimpfwörtern gespickte Drohung gegen Iran veröffentlichte.

Am Sonntag forderte Trump Teheran erneut auf, die Straße von Hormus zu öffnen, die seit dem US-israelischen Angriff auf Iran am 28. Februar weitgehend blockiert ist.
"Open the f**king strait, you crazy bastards, or you'll be living in hell. JUST WATCH! Praise be to Allah", schrieb der US-Präsident auf seiner Truth-Social-Plattform.
Er drohte, iranische Kraftwerke und Brücken zu zerstören, falls die Forderung bis Dienstag nicht erfüllt werde.

In seiner Sendung am Montag reagierte Carlson: "Wie kannst du es wagen, am Ostermorgen so zum Land zu sprechen? Wer glaubst du eigentlich, wer du bist? Du postest das F-Wort am Ostermorgen?"
Durch die Erwähnung Allahs verhöhne der US-Präsident zudem "die Religion Irans", sagte der Journalist. "OK, wenn ihr einen Religionskrieg wollt, ist das eine gute Idee", fügte er sarkastisch hinzu.
"Dies ist eine Verspottung nicht nur des Islams, es ist eine Verspottung des Christentums, am Ostermorgen einen Tweet mit dem F-Wort zu senden, in dem der Mord an Zivilisten angekündigt und dann 'Praise be to Allah' gesagt wird, ohne es zu erklären", beharrte Carlson.
Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad-Bagher Ghalibaf, reagierte auf Trumps obszönen Post mit den Worten, er "werde durch Kriegsverbrechen nichts gewinnen". Die "rücksichtslosen Aktionen" des US-Präsidenten könnten dazu führen, dass "unsere gesamte Region brennt", warnte er.
Auf die Frage von Journalisten zu Trumps Ausbruch am Montag sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow: "Wir haben diese Aussagen gesehen, ziehen es aber vor, nicht darauf einzugehen." Russland hat seit Langem vor den "gefährlichen und sehr negativen" Folgen eines Angriffs auf Iran gewarnt, fügte Peskow hinzu.
Carlson, der Trump bisher weitgehend unterstützt hat, ist als scharfer Kritiker des US-israelischen Kriegs gegen Iran aufgetreten. Dies veranlasste den US-Präsidenten im vergangenen Monat zu der Behauptung, der Journalist "habe sich verirrt" und gehöre nicht mehr zur MAGA-Bewegung.
Mehr zum Thema – Liveticker Iran-Krieg
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
