Nordamerika

Trump: Neuen Vertrag verhandeln, statt New START zu verlängern

Der New-START-Vertrag, der die strategischen Atomwaffen begrenzt, ist ausgelaufen. Zuletzt sah es so aus, als gelänge in letzter Sekunde doch noch eine Verlängerung. Eine Nachricht von US-Präsident Donald Trump auf Truth Social spricht dagegen.
Trump: Neuen Vertrag verhandeln, statt New START zu verlängern© Urheberrechtlich geschützt

In einem Post auf Truth Social hat US-Präsident Donald Trump allen Hoffnungen auf eine Verlängerung des New-START-Vertrags eine Absage erteilt. Nach einer ausführlichen Anpreisung seiner Leistungen ("Ich habe das Militär in meiner ersten Amtszeit vollkommen wiederaufgebaut"), seiner Aufrüstungsergebnisse ("Wir fügen Kriegsschiffe hinzu, die hundertmal mächtiger sind als die im Zweiten Weltkrieg") und seiner Friedensbemühungen ("Ich habe den Ausbruch nuklearer Kriege rund um die Welt verhindert, zwischen Pakistan und Indien, Iran und Israel sowie Russland und der Ukraine") erklärt er:

"Statt den 'New START' zu verlängern (ein von den Vereinigten Staaten schlecht ausgehandeltes Abkommen, das, neben allem anderen, grob verletzt wird), sollten unsere nuklearen Experten an einem neuen, verbesserten und modernisierten Vertrag arbeiten, der weit in die Zukunft halten kann."

Der Grund für den russischen Vorschlag, den Vertrag zu verlängern, war, Zeit für die Verhandlungen über einen neuen Vertrag zu gewinnen, ohne dass gleichzeitig ein Rüstungswettlauf beginnt.

Zwischenzeitig hatten Meldungen zu den Verhandlungen in Abu Dhabi den Eindruck erweckt, es könne zu einer derartigen Verlängerung kommen. Reaktionen aus Moskau auf diese Aussagen des US-Präsidenten gibt es noch nicht.

Mehr zum Thema – Gespräche in Abu Dhabi: Wieder Kommunikation zwischen den Militärs und eine START-Verlängerung?

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