Nordamerika

Elon Musk an Bernie Sanders: "Ich vergesse immer wieder, dass Sie noch leben"

Der Senator Bernie Sander fordert von den Reichen, ihren "gerechten Anteil" zu zahlen. Der Tesla-Chef Elon Musk reagierte – scheinbar überrascht, dass Sanders überhaupt noch am Leben ist. Das ist nicht der erste Schlagabtausch zwischen Musk und Sanders.
Elon Musk an Bernie Sanders: "Ich vergesse immer wieder, dass Sie noch leben"Quelle: Reuters © Aly Song

Am Samstag schrieb der 80 Jahre alte Senator Bernie Sanders auf Twitter: 

"Wir müssen fordern, dass die extrem Reichen ihren gerechten Anteil zahlen. Punkt." 

Daraufhin antworte der Tesla-Chef und SpaceX-Gründer Elon Musk: 

"Ich vergesse immer wieder, dass Sie noch leben." 

Das Nettovermögen von Musk soll derzeit über 290 Milliarden Dollar betragen. Musk hatte kürzlich eine öffentliche Umfrage gestartet, in der er fragte, ob er 10 Prozent der Tesla-Aktien in Milliardenhöhe verkaufen solle oder nicht.

Die Mehrheit sprach sich dafür aus – und Musk löste sein Versprechen ein. Der Aktienverkauf diente nach Ankündigung von Musk der Möglichkeit, absichtlich eine nennenswerte Steuerpflicht zu bewirken. Dies sei die einzige Möglichkeit für ihn, Steuern zahlen zu müssen. Einige Kritiker werfen ihm vor, dass er absichtlich dadurch den Aktienkurs drücken wolle. 

Schon früher war Musk mit Sanders öfter aneinandergeraten, stets vor allem in Bezug auf die Steuerpflicht. Im März forderte Bernie Sanders Elon Musk mit Tesla und SpaceX sowie den Amazon-Gründer Jeff Bezos auf, mehr Steuern zu zahlen, und bezeichnete sie als "unmoralisch", weil sie "mehr Reichtum besitzen als die unteren 40 Prozent der Menschen in diesem Land. Dieses Maß an Gier und Ungleichheit ist nicht nur unmoralisch. Es ist unhaltbar."

Musk reagierte, indem er die Arbeit anpries, die er mit SpaceX leiste, um "dabei zu helfen, das Leben multiplanetarisch zu machen und das Licht des Bewusstseins auf die Sterne auszudehnen".

Sanders antwortete: 

"Raumfahrt ist eine aufregende Idee, aber im Moment müssen wir uns auf die Erde konzentrieren und ein progressives Steuersystem schaffen, damit Kinder nicht hungern, Menschen nicht obdachlos werden und alle [US-]Amerikaner eine Gesundheitsversorgung haben." 

Dabei fügte er noch hinzu, dass die "Ungleichheit" in den USA "obszön" und eine "Bedrohung für die Demokratie" sei. 

Einige Nutzer in sozialen Medien machten sich über den jüngsten Schlagabtausch zwischen dem liberalen Senator und dem Milliardär lustig. Manche applaudierten Musks Antwort, während andere seine Anspielung auf seinen Gegner scharf kritisieren. Der Autor und Dilbert-Creator Scott Adams schrieb auf Twitter:

"Das ist der Grund, warum Tesla kein Marketing machen muss."

Mehr zum Thema - Twitter-Follower verpflichten Musk zu Steuerzahlungen

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