Nordamerika

New Yorker Verkehrsbetriebe verhängen Impfpflicht für Mitarbeiter

Wer in New York bei der Nahverkehrsbehörde oder der Port Authority beschäftigt ist, muss ab September einen Impfnachweis erbringen oder sich regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen. Außerdem will die Stadt künftig nur noch geimpfte Personen einstellen.
New Yorker Verkehrsbetriebe verhängen Impfpflicht für MitarbeiterQuelle: AFP © SPENCER PLATT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Ab September müssen Mitarbeiter der New Yorker Verkehrsbetriebe entweder einen Impfnachweis vorlegen oder sich regelmäßig testen lassen, wenn sie weiter ihrer Arbeit nachgehen wollen. Das teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Montag mit. Damit stehen die rund 68.000 Mitarbeiter der Nahverkehrsbehörde MTA, die unter anderem für die U-Bahnen und Busse zuständig ist, sowie die Mitarbeiter der Port Authority, die für die Flughäfen verantwortlich ist, nun unter dem gleichen Druck wie das medizinische Personal und alle städtischen Angestellten New Yorks.

Zu letzterem Personenkreis zählten schon Polizisten der Millionenmetropole sowie das Lehrpersonal an Schulen. Bürgermeister Bill de Blasio kündigte zudem an, dass die Stadt fortan nur noch bereits geimpfte Personen einstellen wolle. Zusätzlich wurde von ihm die Empfehlung ausgesprochen, dass alle Menschen – auch vollständig geimpfte – in Innenräumen wieder Masken tragen sollten, auch wenn es dazu bislang keine offizielle Anordnung gab.

Grund für die angekündigten Maßnahmen stellt die sich stärker ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus dar, die mittlerweile auch in den USA die dominanteste Variante der SARS-CoV-2-Infektionen ist und für steigende Zahlen besonders unter Ungeimpften sorgt.

Auch hierzulande bereiten steigende Neuinfektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz Beobachtern aus der Politik Sorge vor einer möglichen vierten Welle, der unter anderem mit harschen Einschränkungen im öffentlichen Leben für Impfverweigerer entgegengewirkt werden könnte.

Mehr zum Thema - 54 Prozent der Ungeimpften wollen keine Impfung – Lauterbach rechnet für sie mit Einschränkungen

(rt/dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team