Nordamerika

Florida: Unbekannte eröffnen Feuer auf Nachtclub – Zwei Tote und mehr als 20 Verletzte

Die Opferzahlen durch Waffengewalt in den USA steigen weiter. In Miami, Florida, wurden zwei Menschen getötet und mehr als 20 Personen verletzt. Drei Verdächtige feuerten mit Sturmgewehren und Schusswaffen gezielt auf Besucher eines Nachtklubs. Die Angreifer flohen anschließend in einem Auto.
Florida: Unbekannte eröffnen Feuer auf Nachtclub – Zwei Tote und mehr als 20 VerletzteQuelle: Reuters © Marco Bello

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen in Miami-Dade County, westlich der eingemeindeten Stadt Miami Gardens. Mehrere Menschen standen vor einem für ein Konzert gemieteten Nachtclub, als ein weißer Nissan Pathfinder vorfuhr. Daraus stiegen drei Personen aus und eröffneten wahllos das Feuer auf die Konzertgäste. 

Der Polizeichef des Bezirks, Alfredo Ramirez, sagte dazu: 

"Wir glauben, dass dies ein gezielter Akt der Waffengewalt ist. Dies ist ein verabscheuungswürdiger Akt der Waffengewalt, ein feiger Akt."

Auf Twitter sprach er davon, es handle sich um "kaltblütige Mörder". 

Zwei Personen starben direkt am Tatort. Mehr als 20 wurden verletzt. Einer der Überlebenden befindet sich in einem kritischen Zustand, teilten die Behörden mit. Die Täter befinden sich momentan weiter auf der Flucht. 

Es war der zweite größere Schusswaffen-Vorfall in der Gegend von Miami über das lange Memorial Day Wochenende. Zuvor, gegen Mitternacht zwischen Freitag und Samstag, wurde eine Person getötet und sechs weitere Passanten verletzt, die aus einem vorbeifahrenden Auto beschossen wurden. Der Vorfall ereignete sich der Nähe der Grenze zwischen den Stadtteilen Lynwood und Overtown.

"Diese Art von Waffengewalt muss aufhören. Jedes Wochenende ist es das Gleiche", sagte Polizeichef Ramirez.

Im letzten Jahr starben in den USA 43.000 Menschen durch Schusswaffen (Suizide mit eingeschlossen). US-Präsident Joe Biden sprach von einer "Epidemie" der Waffengewalt und will eine umfassende Verschärfung des Waffenrechts, scheitert aber bislang am Widerstand der Republikaner gegen dieses Vorhaben im Kongress.

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