Nordamerika

Neun Tote nach Schießerei im Zugdepot im kalifornischen San José

Ein Angestellter des Verkehrsunternehmens von San José im Santa Clara Valley, Kalifornien, hat am Mittwoch acht seiner Kollegen und sich selbst erschossen. Der Gouverneur und US-Präsident Biden brachten ihre Bestürzung zum Ausdruck. Sie fordern, den Besitz von Waffen strenger zu kontrollieren.

Am Morgen des 26. Mai hat ein Angestellter des Verkehrsunternehmens in San José, Kalifornien, das Feuer auf seine Kollegen eröffnet. Er tötete acht Menschen und anschließend sich selber. Die Tat verübte er direkt im Zugdepot.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, hat der Polizeisprecher von San José Russell Davis am Nachmittag die Zahl der Opfer und den Suizid bestätigt. Zudem sei eine weitere Person mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Zur Zeit der Schießerei ist im Wohnhaus des Verdächtigen ein Brand gemeldet worden. Polizei und FBI haben an beiden Orten Ermittlungen aufgenommen.

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 57-Jährigen, den Nachbarn als Eigenbrötler beschreiben. Die Ex-Gattin sagte der Zeitung San Francisco Chronicle, er hätte Waffen und Munition besessen und werde "sehr leicht wütend".

Der Gouverneur Kaliforniens Gavin Newsom erklärte zu der jüngsten Schießerei, es müsse sich dringend etwas ändern. "Das passiert wieder und wieder!" US-Präsident Joe Biden sagte, er habe die "traurige Pflicht", einmal mehr Flaggen auf halbmast setzen zu lassen. Er würde den Kongress drängen, Maßnahmen zu ergreifen, um "die Epidemie von Waffengewalt in den USA" zu beenden.

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