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Bayer-Tochter Monsanto unterliegt in wichtigem Glyphosat-Prozess – 80 Millionen Dollar Schadenersatz

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat auch den zweiten Teil des US-Großprozesses um angeblich krebserregende Produkte der Tochter Monsanto verloren. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco urteilte, dass Monsanto für Krebsrisiken des Unkrautvernichtungsmittels Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat haftbar ist, und sprach dem Kläger Edwin Hardeman insgesamt 80,3 Millionen Dollar (71,4 Mio Euro) Schadenersatz zu.
Bayer-Tochter Monsanto unterliegt in wichtigem Glyphosat-Prozess – 80 Millionen Dollar SchadenersatzQuelle: Reuters

Bayer zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht. Dennoch ändere das Urteil nichts "am Gewicht von über vier Jahrzehnten umfangreicher wissenschaftlicher Arbeit und den Schlussfolgerungen von Regulierungsbehörden weltweit, welche die Sicherheit unserer glyphosatbasierten Herbizide und die Schlussfolgerung stützen, dass diese nicht krebserregend sind". Der Dax-Konzern kündigte zudem an, gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen. In der vergangenen Woche war die Jury bereits im vorentscheidenden ersten Teil des Prozesses zu dem Schluss gekommen, dass Roundup als krebserregend einzustufen sei. (dpa)

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