Newsticker

"Willkommen in Gävle": Schwedische Behörden wegen Begrüßungsplakats mit Frau in Hijab unter Druck

Ein neues Willkommensschild an der Einfahrt in die schwedische Stadt Gävle hat entgegen den Erwartungen seiner Urheber für großen Aufruhr gesorgt. Die darauf abgebildete Frau – eine Muslima im Kopftuch – sollte eigentlich die multikulturelle Vielfalt der Stadt feiern, wurde aber von vielen als Symbol für die Unterdrückung der Frau wahrgenommen.
"Willkommen in Gävle": Schwedische Behörden wegen Begrüßungsplakats mit Frau in Hijab unter Druck© Facebook/ @Mikael Svensson

Zahlreiche Medien berichteten außerdem über die mutmaßliche Verwicklung der Frau auf dem Poster namens Suzan Hindi in einen Eklat um die Moschee Al-Rashideen und ihren Imam Abu Raad. In einem Interview mit der Zeitung Arbetarbladet aus dem Jahr 2009 pries die damals als Nizam Hindi bekannte Gläubige den Bau der lang erwarteten Moschee an und betonte ihre große Bedeutung für die muslimische Gemeinde der Stadt. Später beschuldigte die lokale Zeitung Gefle Dagblad den Imam der Moschee der Verbreitung salafistischen Gedankenguts und der Spendensammlung für terroristische Vereinigungen im Irak und in Syrien.

Mehr zum ThemaDer Mädchen wegen: Schweden geht gegen islamische Schulen vor

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion