Newsticker

Vereinigte Arabische Emirate spionieren iPhone-Besitzer durch Sicherheitsleck in Apples iMessage aus

Eine mit ehemaligen US-Spezialisten besetzte Hacker-Einheit der Vereinigten Arabischen Emirate soll Hunderte von iPhone-Besitzer ausspioniert haben. Politische Aktivisten, Diplomaten und Regierungsmitglieder anderer Mächte in der Nahost-Region sollen unter den Opfern sein. Ein Sicherheitsleck in Apples Nachrichtensoftware iMessage soll den Zugriff auf die Ortsdaten, Bilder, Emails und Chatnachrichten erlaubt haben.
Vereinigte Arabische Emirate spionieren iPhone-Besitzer durch Sicherheitsleck in Apples iMessage ausQuelle: AFP

Eine Software namens Karma, die die Sicherheitslücke ausnutzte, soll einen weitgehend automatisierten Zugriff erlaubt haben — erforderlich war lediglich das Wissen darüber, wer ein iPhone hat, und die Rufnummer oder Emailadresse der Person. Den Rest erledigte Karma annähernd automatisch. Dies gab Reuters in der vergangenen Woche mit Verweis auf angebliche ehemalige Mitglieder der Einheit bekannt. Lediglich das Abfangen von Telefonaten beherrschte die Software nicht.
Die mutmaßlich beteiligte Hacker-Einheit Project Raven soll Quellen zufolge größtenteils von Veteranen der US-Nachrichtendienste im Ruhestand besetzt gewesen sein, wie etwa die ehemalige Mitarbeiterin der NSA Lori Stroud. Diese berichtete im Jahr 2016 Reuters gegenüber von der Freude über die neue Spionagesoftware: "Wir sagten nur: 'Wir haben uns gerade den Zugriff auf diese riesige Sicherheitslücke eingekauft. Beschafft uns eine große Liste mit Zielpersonen, die iPhones haben.' Das war wie unter dem Weihnachtsbaum".
Ende des Jahres 2017 soll Apple mit Updates der betroffenen Messaging-Software iMessage die Sicherheitslücke größtenteils geschlossen haben.

Mehr zum Thema — Apple: Gravierende Sicherheitslücke in Facetime behoben

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team