Newsticker

China: Eltern verkaufen Sohn an kinderloses Paar – Kind mit Großeltern wieder vereint

Die Geschichte eines chinesischen Kindes, das dessen Eltern vor einem Jahr für 120.000 Yuan (etwa 15.500 Euro) verkauft hatten, hat letzte Woche endlich ein glückliches Ende genommen. Nachdem Ermittler auf die Spur der Käufer gekommen waren und ihnen den Jungen entzogen hatten, übergaben sie den Minderjährigen wieder in die Obhut seiner Großeltern.
China: Eltern verkaufen Sohn an kinderloses Paar – Kind mit Großeltern wieder vereintQuelle: Reuters

Das Kind wurde ab seinem achten Lebensmonat von seinen Großeltern in der Stadt Jinjiang in der chinesischen Provinz Fujian großgezogen, schreibt die South China Morning Post. Bei einem ihrer seltenen Besuche beschlossen die Eltern, ihren Sohn mitzunehmen, und verkauften ihn im Januar 2018 in einem Stadtpark an ein kinderloses Paar. Zu dem Zeitpunkt lebten der Mann und die Frau bereits getrennt und nahmen deswegen jeweils die Hälfte des Erlöses. Das Verbrechen flog erst auf, als der Großvater seinen wegen Drogenhandels vorbestraften Sohn, der der Vater des verkauften Kindes ist, im Dezember im Gefängnis besuchte.

Nachdem das nun dreijährige Kind von der Polizei aufgespürt wurde, wurde seine Verwandschaft mit dem Großvater mittels eines DNA-Tests nachgewiesen. Der Junge kehrte bereits wieder zurück ins Haus seiner Großeltern, wobei seinen Eltern bis zu zehn Jahre Haft oder sogar die Todesstrafe wegen Kinderhandels drohen.

Mehr zum ThemaBrasilien: Heiler hielt Frauen auf Baby-Farmen als Sexsklavinnen – Kinder am Schwarzmarkt verkauft

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team