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US-Flieger mit Passagieren steht 15 Stunden lang auf Militärflugplatz – bei -20°C mit offener Tür

Bei klirrenden 20 Grad unter null mussten die Passagiere einer Boeing 777 der US-Fluggesellschaft United Airlines in der subarktischen Region Labrador in Kanada 15 Stunden lang ausharren. Die Maschine mit Flugnummer 179, die aus Newark im US-Bundessstaat New Jersey nach Hong Kong gestartet war, musste auf dem Militärflugplatz Goose Bay in Kanada zwischengelandet werden, weil ein Passagier erkrankt war und dringend medizinische Hilfe benötigte.

Doch nachdem der Erkrankte im Krankenwagen abtransportiert worden war, konnte das nachbetankte Flugzeug nicht starten: Eine Tür der Boeing 777 klemmte im offenen Zustand. Nach einigen Stunden versuchte ein Mechaniker vor Ort, die Tür wieder in Gang zu bekommen und zu schließen – doch ohne Erfolg. "Die Piloten fingen an, mit der Flugleitstelle einen Plan auszuarbeiten. Im Wesentlichen sollte uns wohl ein Ersatzflugzeug abholen und entweder zurück nach Newark, weiter nach Hong Kong oder zu irgendeinem Flughafen näher an Hong Kong bringen", zitiert die britische Independent einen Passager namens Chris Liew. Doch das Ersatzflugzeug landete erst zwölf Stunden später – mit Verpflegung für die Passagiere und einer neuen Besatzung. Auch nach 15 Stunden saßen die Passagiere nach wie vor in der Maschine mit offener Tür.
"Im Flugzeug war es wohl ausreichend warm – für diejenigen, die weit von der Tür gesessen haben", so Liew weiter.

 Letztendlich überholte der Sonntagsflug derselben Fluggesellschaft von Newark nach Hong Kong den Samstagsflug, hieß es auf der Twitter-Seite Save United 179.

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