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"Perpetuum Reaktor": Brennstäbe russischer U-Boote müssen künftig nicht mehr ersetzt werden

Der russische Konzern "OKBM Afrikantow" hat eine einzigartige Atomreaktor-Aktivzone entwickelt, gebaut und getestet, die eine Neubestückung mit Brennstäben unnötig macht. Der gesamte Lebenszyklus des Reaktors, der auch bei Atom-U-Booten 50 Jahre oder länger betragen kann, wird also mit der Brennstoff-Erstbestückung bestritten. Das geht aus einem Bericht des Konzerns zum vorigen Jahr hervor, der jetzt publik wurde.
"Perpetuum Reaktor": Brennstäbe russischer U-Boote müssen künftig nicht mehr ersetzt werdenQuelle: Sputnik

Die Neubestückung eines U-Boot-Reaktors mit Brennstäben ist eine komplexe Operation, die etwa alle sieben Jahre unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen stattfindet und mindestens einen Monat dauert. In der russischen Flotte werde die Neubestückung deswegen auch "Operation Nummer 1" genannt, kommentiert der ehemalige Admiral der russischen Nordflotte Wjatscheslaw Popow. In dieser Zeit fehle der Flotte ein Kampfschiff, erklärt der Militär. Mit den neuen Reaktoren aber erhöhe sich die Kampfbereitschaft der Flotte deutlich. Derselbe Bericht erwähnt Tests einer optimierten Aktivzone für Reaktoren der bestehenden Atom-U-Boote der vierten Generation – wie "Borej" und "Jasen". Auch Arbeiten an zirkonbasierten Aktivzonen von Reaktoren für nuklear angetriebene Eisbrecher des Modells 14-10-3М und 14-10-3МP gehen voran. (RIA Nowosti)

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