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Trump nach G7-Eklat: „Wir müssen die amerikanischen Arbeiter an erste Stelle setzen!“

Nachdem Donald Trump mit seiner Weigerung, die Abschlusserklärung des G7-Gipfels mitzutragen, einen Eklat auslöste, legte der US-Präsident auf Twitter nach.
Trump nach G7-Eklat: „Wir müssen die amerikanischen Arbeiter an erste Stelle setzen!“Quelle: www.globallookpress.com © Global Look Press

Am frühen Montagmorgen (MEZ) äußerte sich US-Präsident Donald Trump zu seiner Entscheidung, die Abschlusserklärung beim G7-Gipfel nicht zu unterzeichnen, in mehreren Tweets.

Entschuldigung, wir können es unseren Freunden, oder Feinden, nicht gestatten, weiter Handelsvorteile auf unsere Kosten zu erzielen. Wir müssen die amerikanischen Arbeiter an erste Stelle setzen!“, heißt es in einem Tweet.

In mehreren Tweets hatte Trump zuvor dargelegt, warum er die G7-Erklärung nicht mitgetragen hat. Dabei kritisierte er erneut die Handelsbeziehungen zu Kanada. Der US-Präsident wirft dem nördlichen Nachbarn vor, seinen Handelsüberschuss nicht abbauen zu wollen. „Fair Trade muss ab jetzt in Fool Trade (Idioten-Handel) umbenannt werden, wenn er nicht auf Gegenseitigkeit beruht“, äußerte sich der US-Präsident. An anderer Stelle schrieb er:

Warum sollte ich als Präsident der Vereinigten Staaten den Ländern erlauben, weiterhin massive Handelsüberschüsse zu erzielen, wie sie es seit Jahrzehnten tun, während unsere Landwirte, Arbeiter und Steuerzahler einen so hohen und unfairen Preis zu zahlen haben? Nicht fair gegenüber den Menschen in Amerika! 800 Milliarden US-Dollar Handelsdefizit....

Trump kritisierte erneut die aus seiner Sicht mangelnde Beteiligung der europäischen Staaten an der Finanzierung der NATO. So leiste Deutschland nur einen Beitrag in Höhe von einem Prozent seines Bruttoinlandsproduktes (BIP), während die USA vier Prozent bei einem wesentlich größeren BIP zahlten, bemängelt Trump.

Glaubt irgendjemand, dass das Sinn macht? Wir beschützen Europa (was gut ist) mit großen finanziellen Verlusten, und bekommen dann im Handel unfairerweise eins auf die Mütze.

Doch ein Wandel in den Handelsbeziehungen werde kommen, kündigte Trump an.

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(rt deutsch)

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