Newsticker

Tausende ausgehungerte Pferde im Naturschutzgebiet getötet - Aktivisten dürfen sie nicht füttern

Tausende Pferde und Hirsche sind in einem holländischen Naturschutzgebiet erschossen worden, um ihre Population im Schach zu halten. Dabei durften die Aktivisten die ausgehungerten Tiere nicht füttern, weil sie sich nicht in die "natürlichen Prozesse" einmischen durften.
Tausende ausgehungerte Pferde im Naturschutzgebiet getötet - Aktivisten dürfen sie nicht fütternQuelle: Gettyimages.ru © Pierre Crom

Wegen des rauen Wetters und des Nahrungsmangels ist die Population der Tiere im Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen im Winter um 60 Prozent gesunken. Tausende ausgehungerte Pferde leben auf einem anscheinend unfruchtbaren Gebiet und können es nicht verlassen, um woanders zu grasen. Aufgrund zahlreicher Bilder und Videos, die abgemagerte Tiere zeigen, wollten die Einwohner und Aktivisten Hilfe leisten und Pferde füttern, sie wurden aber mit der Polizei und Aufsehern des Naturschutzgebietes konfrontiert, die darauf hinwiesen, es sei illegal, die wilden Tiere zu füttern.

Im Winter sollten die Tiere mit zusätzlichem Stroh versorgt worden sein, aber das reichte längst nicht aus. 2,877 Tiere wurden von Aufsehern erschossen, die als zu schwach und unüberlebungsfähig eingestuft wurden.

Mehr zum Thema - 20.000 Küken am Brüsseler Flughafen vergast

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion