Newsticker

Computerfehler begünstigt frühzeitigen Tod von 270 Britinnen

Ein Computerfehler hat dazu geführt, dass fast 500.000 Frauen in Großbritannien keine Brustkrebsuntersuchung durchlaufen haben. Deswegen könnten 135 bis 270 Frauen unerkannt an Brustkrebs gestorben sein, berichtet The Telegraph. Jedes Jahr unterzieht das nationale System des Gesundheitswesens NHS alle Bürgerinnen im Alter von 50 bis 70 einer Untersuchung. Einladungen dazu sollen automatisch verschickt werden.
Computerfehler begünstigt frühzeitigen Tod von 270 BritinnenQuelle: www.globallookpress.com © Klaus-Dietmar Gabbert

Es hat sich herausgestellt, dass in den Jahren 2009 bis 2018 rund 450.000 Frauen im Alter von 68 bis 71 Jahren nicht zu ihrem letzten vom NHS finanzierten Termin für das Mammographie-Screening eingeladen wurden. 309.000 Frauen, die das Screening versäumt haben, sind noch am Leben. Unklar ist, wie viele der Verstorbenen aus dieser Gruppe eine mögliche Diagnose das Leben verlängert oder gerettet hätte. Der Gesundheitsminister Jeremy Hunt hat eine unabhängige Untersuchung des Falls angekündigt.

Mehr zum Thema - Goldman Sachs: Krankheiten schnell zu heilen ist schlecht für das Geschäft

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team