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Albaniens Regierungschef fordert klare EU-Aufnahmeperspektive

Albaniens Ministerpräsident Edi Rama hat an die Politiker in Deutschland appelliert, einer Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit seinem Land keine Steine in den Weg zu legen. "Es gibt eine klare Sorge, dass Individuen und Kräfte in der EU Dinge vermischen wollen, die nicht vermischt werden sollten", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Bundeskanzlerin Angela Merkel halte er für eine Unterstützerin.
Albaniens Regierungschef fordert klare EU-AufnahmeperspektiveQuelle: www.globallookpress.com

"Wir klopfen nicht an die Tür der EU, um gleich morgen Mitglied zu werden. Wir wollen uns nur endlich an den Verhandlungstisch setzen", sagte Edi Rama. "Die Empfehlung der Kommission ist kein Geschenk, kein Almosen. Sie fußt auf unseren Leistungen".

Die EU-Kommission hatte am Dienstag die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit den Balkanländern Albanien und Mazedonien empfohlen. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini erklärte den Schritt mit den jüngsten Reformfortschritten beider Länder. EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn sprach von grundsätzlich vielversprechenden Entwicklungen. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen treffen die Mitgliedstaaten. (dpa)

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