Newsticker

Deutschland will Anlaufstelle für Opfer von Missbrauch gründen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters möchte eine Anlaufstelle für Opfer sexueller Gewalt aus der Kreativbranche finanzieren. "Die Betroffenen brauchen einen geschützten Raum, in dem sie sich anonym und ohne Angst vor negativen Folgen offenbaren und beraten lassen können – auch rechtlich", erklärte Grütters gegenüber der Deutschen Presseagentur.
Deutschland will Anlaufstelle für Opfer von Missbrauch gründenQuelle: AFP

Die Anlaufstelle soll als Solidaritätszeichen mit den Opfern der #MeToo-Bewegung organisiert werden. Der neue Dienst ermöglicht den Opfern, über sexuelle Gewalt, Demütigungen und Scham anonym zu sprechen und sich kostenlos beraten zu lassen. Außerdem müssen sich die Betroffenen keine Sorgen über die Folgen dieses Gespräches machen. Grütters zufolge müssten aber gleichzeitig mehr Frauen in den typischen Männerberufen vertreten sein, damit die asymmetrische Machtkonstellation irrelevanter wird. Nach den Vorwürfen gegen den Regisseur Dieter Wedel erreichte die Diskussion über sexuelle Gewalt auch die deutsche Kulturindustrie.

Mehr zum Thema - #MeToo im britischen Parlament - fast jeder fünfte Mitarbeiter betroffen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team