Newsticker

Wer schön sein will, muss zahlen: Bundeswehrfriseure werden nach Kostenkritik abgeschafft

Die Truppenfriseure der Bundeswehr sollen mittelfristig abgeschafft werden, nachdem der Bundesrechnungshof sie als überflüssig bezeichnet hat. Das Verteidigungsministerium sagte den Rechnungsprüfern zu, die 67 Friseurstuben "sozialverträglich in einem Zeitraum von fünf Jahren" zu schließen, wie es am Samstag im Ressort von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) hieß.
Wer schön sein will, muss zahlen: Bundeswehrfriseure werden nach Kostenkritik abgeschafft Quelle: AFP © Drew Angerer / GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Der "Spiegel" schrieb, der Bund habe bisher pro Jahr eine knappe halbe Million Euro für die Unterstützung der Truppenfriseurstuben ausgegeben.

Der Rechnungshof habe nach einer Überprüfung festgehalten, dass "weder hygienische Erfordernisse nach dem Infektionsschutzgesetz noch Vorschriften zur Haartracht oder Anforderungen an das äußere Erscheinungsbild" Truppenfriseure erforderten, schrieb das Nachrichtenmagazin weiter. Die Vorgaben der entsprechenden Vorschriften könnten auch von ortsansässigen Friseuren sichergestellt werden. Es sei nicht ersichtlich, wie ein Friseurbesuch den militärischen Dienst beeinträchtigen könne: "Die Haarpflege ist kein überraschendes Ereignis, sondern kann von den Soldatinnen und Soldaten für die dienstfreie Zeit geplant werden." (dpa)

Mehr lesen - Sexuelle Belästigung: 234 Verdachtsfälle bei der Bundeswehr

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion