Newsticker

Liveticker zum Flugzeug-Notfall: Russisch- ukrainisches Pilotenduo sorgte für sichere Landung

Bei einem Passagierflug von Dubai nach Israel kam es zu einem Zwischenfall im Cockpit. Nach widersprüchlichen Informationen zu den Gründen eines getätigten "Notfallsignals", wird medial nun von einem möglichen Attentat gesprochen. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.
Liveticker zum Flugzeug-Notfall: Russisch- ukrainisches Pilotenduo sorgte für sichere Landung© Urheberrechtlich geschützt
  • 30.09.2026 14:15 Uhr

    14:15 Uhr

    Medien: Russisch- ukrainisches Pilotenduo sorgt für sichere Landung

    Nach der Überwältigung des potentiellen Attentäters, dem omanischen Co-Piloten, kümmerten sich zwei an Bord befindliche profesionelle Piloten um die Sicherung Landung des Passagierflugzeugs in Saudi-Arabien.

    Dazu heißt es im Israel Hayom-Artikel:

    "Berichten zufolge befanden sich ein weiterer Piloten-Duo – ein Russe und ein Ukrainer – als Passagiere an Bord und schafften es schließlich, das Flugzeug sicher in Saudi-Arabien zu landen." 

    Der FlyDubai-Flug mit über 170 Israelis an Bord, der von Dubai nach Tel Aviv unterwegs war, wäre ohne das beherzte Eingreifen der beiden Piloten an Bord, die gerade nicht im Dienst waren, mit großer Wahrscheinlichkeit abgestürzt, so die Einschätzung offizieller Ermittlungsbehörden in Israel.

  • 13:24 Uhr

    Weiteres Videodokument aus der FlyDubai-Maschine

  • 13:19 Uhr

    Verletzter Chefpilot laut Behördenangaben wohl aus VAE

    Bei dem Chefpiloten, der vom Co-Piloten und mutmaßlichen Attentäter niedergestochen wurde, soll es sich laut übereinstimmenden israelischen Medienberichten um einen Mann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten handeln.

    Israelische Beamte haben dem Sender NDTV nun mitgeteilt, dass einer der Piloten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stamme und sein Co-Pilot demnach aus Oman.

    Die Beamten gaben weiter zu Protokoll, der Co-Pilot aus Oman habe den Piloten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten niedergestochen und versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen.

    Der omanische Co-Pilot soll erst seit weniger als einem Jahr bei FlyDubai beschäftigt gewesen sein. Es werde nun geprüft, ob er eine doppelte Staatsbürgerschaft besaß und so auf dem Flug eingesetzt werden konnte.

    Normalerweise dürfen nur Piloten aus Nationen mit diplomatischen Beziehungen zu Israel für Flüge in und aus dem Land fliegen, so der israelische Verkehrsminister. Das trifft auf den Oman nicht zu.

    Israelische Medien hatten zuvor am Vormittag berichtet, dass einer der Piloten russischer Herkunft und der andere aus der Ukraine stamme, doch israelische Behördenvertreter haben dies mittlerweile als Fehlinformation ausgeschlossen.

  • 13:10 Uhr

    Zeugenbericht zur Dramatik an Bord

    Ein israelischer Passagier berichtete der Jerusalem Post von den Ereignissen an Bord der Maschine.

    Ein Pilot habe demnach zuerst einen anderen niedergestochen "und dann versucht , ihn aus dem Cockpit zu drängen, als das Flugzeug in Sturzflug geriet."

    Israelische Beamte teilten der Jerusalem Post mit, man gehe in Israel zunehmend davon aus, "dass der Co-Pilot versucht habe, das Flugzeug zu entführen, um es absichtlich zum Absturz zu bringen."

    Der Passagier berichtete, dass Fluggäste, die weiter vorne saßen, spontan ins Cockpit gestürmt seien und den Angreifer bekämpft hätten, während das Flugzeug sich im Sinkflug befand. Weiter heißt es:

    "Zwei weitere Piloten, die weiter hinten saßen, wirkten zunächst geschockt. Ich habe ihnen zugerufen, sie sollten losrennen und die Kontrolle über das Flugzeug übernehmen."

  • 13:00 Uhr

    Dramatische Videodokumente nach Überwältigung des potenziellen Attentäters

    In einem weiteren dramatischen Video – Vorsicht: sensible Bilder – aus dem Flugzeug, das kurz nach dem mutmaßlichen Angriff des Co-Piloten auf den Kapitän aufgenommen wurde, ist der Kapitän blutüberströmt auf dem Boden des Flugzeugs außerhalb des Cockpits zu sehen, während Passagiere sich um ihn kümmern.

    Neben ihm ist ein zweites Besatzungsmitglied gefesselt zu sehen, das offenbar bewusstlos ist.

    Man hört, wie Passagiere zu den unmittelbar Beteiligten des Kampfes sagen: "Ihr habt das Flugzeug gerettet". Ein weiterer Passagier zeigt auf den gefesselten Mann und erklärt:

    "Das ist der Mann, der … auf ihn eingestochen hat."

  • 12:53 Uhr

    Erste Bilder aus der Maschine nach der geglückten Landung

    Der Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv erfolgte mit rund 180 Passagieren an Bord.

    Das Flugzeug wurde final nach Saudi-Arabien umgeleitet.

    Israelische Sicherheitskreise, darunter die IDF, der Mossad und der Shin Bet (israelischer Sicherheitsdienst), bewerten den Vorfall mittlerweile als "Terrorakt".

  • 12:46 Uhr

    Bilder aus dem Flugzeug belegen die Dramatik

    Laut der Times of Israel dokumentierte ein Passagier "den Kampf im Flugzeug", um in einem Video festzuhalten:

    "Es gab eine Entführung, wir haben die Terroristen überwältigt, wir brauchen Hilfe".

    In dem Video, das kurz nach dem Kampf an Bord des Flydubai-Flugzeugs aufgenommen wurde, spricht der Passagier mit blutverschmiertem Gesicht in die Kamera:

    "Wir befinden uns mitten in der Entführung eines Flugzeugs. Mittlerweile haben wir die Terroristen überwältigt und nähern uns der Landung. Wer auch immer mich hört: Wir brauchen Hilfe.

    Weiter heißt es in dem versendeten Beitrag:

    "Wir landen in Tabuk, offenbar in Saudi-Arabien. Eine unbekannte, uns fremde Gegend. An Bord sind alle wohlauf, bis auf den Piloten. Wir brauchen Hilfe."

  • 12:40 Uhr

    Medien: Israel bewertet Ereignis als versuchten Terroranschlag

    Die Informationen zu dem Vorfall an Bord der Flydubai-Maschine verdichten sich und zeigen die Dramatik des Ereignisses.

    Ein israelischer Offizieller erklärte wörtlich gegenüber dem Sender Channel 12:

    "Ein Pilot stach auf den anderen ein und versuchte, einen Anschlag wie am 11. September zu verüben. Entweder wollte er das Flugzeug entführen oder zum Absturz bringen."

    Nach einem plötzlichen Sinkflug realisierten die Passagiere und die Bordcrew das lebensgefährdende Problem. Ein rein zufällig an Bord befindliches Pilotenteam konnte mit Passagieren die Cockpittür aufbrechen. Daraufhin habe einer der Piloten den potenziellen Attentäter überwältigt "und mehrfach auf ihn eingestochen".

    "Eine sehr schwere Katastrophe konnte verhindert werden", so der namentlich nicht genannte Beamte.

  • 12:25 Uhr

    Eskalierender Streit zwischen Piloten – Flugzeug nach Tel Aviv leitet Kursänderung ein

    Eine Maschine mit Flugroute von Dubai nach Tel Aviv hat über Saudi-Arabien einen Entführungsnotruf abgesetzt. Das Flugzeug der Airline Flydubai war laut Medienberichten zwischenzeitlich vom Radar verschwunden. Erste Ermittlungen ergaben nun: Zuvor gab es einen Streit im Cockpit.

    Im Verlauf des Vormittags verdichten sich die Informationen, dass die Fluggäste und die Besatzung nur knapp einer Katastrophe entgangen sind.

    Die Auseinandersetzung im Cockpit der Flydubai-Maschine hat demnach einen schwerwiegenden Hintergrund: Einer der Piloten habe versucht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, heißt es in den Berichten übereinstimmend.  

    Erste Informationen zu den Dynamiken finden Sie in diesem Artikel.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.