"Wollt ihr auf Öl verzichten?" Die EU und Deutschland übernehmen militärische "Verantwortung"

von Kani Tuyala
In einer sich verändernden Welt sieht die Europäische Union ihre "Sicherheitsinteressen" zunehmend gefährdet. Deswegen sieht man sich nun dazu gezwungen, mehr "Verantwortung" in der Welt zu übernehmen - vor allem militärisch. Zuletzt war es Wolfgang Schäuble der diese Forderung aufstellte. Man könne sich nicht länger "wegducken", ist der Bundestagspräsident überzeugt.
Mehr zum Thema - Heuchelei ist deutsche Staatsräson
Das tat die Bundesregierung allerdings auch bisher nicht. Immerhin ist die Bundeswehr in 12 Auslandseinsätzen aktiv, darunter Länder an deren Destabilsierung man selbst auf die eine oder andere Weise beteiligt war. Doch zum "Schutz der Warenströme" setzt man unverdrossen auf höhere Rüstungsausgaben und weitere Auslandseinsätze.
Quellenverzeichnis:
Atlantik Brücke: "The number one national security priority is great power competition"
Bundeswehr: Aktuelle Einsätze der Bundeswehr
Deutsches Institut für Entwicklungspolitik: Wie die Europäische Union ihre Rolle als Friedensmacht stärken kann
European Commission: The von der Leyen Commission: for a Union that strives for more
Europäische Sicherheitsstrategie: Ein sicheres Europa in einer besseren Welt
European Union Institute For Security Studies: What ambitions for European defence in 2020?
Europäische Union: Europäische Union erhält Friedensnobelpreis
German Foreign Policy: International Class Wars
RT Deutsch: Auf zum nächsten Militäreinsatz: EU will Waffenembargo gegen Libyen mit Marinemission überwachen
RT Deutsch: Syrische Armee erobert Großraum Aleppo zurück – Zivilisten ziehen feiernd auf die Straßen
RT Deutsch: Teilt Bundesregierung Erklärung von Pompeo, dass USA immer im Einklang mit Völkerrecht agieren?
RT Deutsch: Wolfgang Schäuble: Lehre aus Auschwitz besteht nicht im "militärischen Wegducken"
Spiegel: "Eine militärische, keine humanitäre Mission"
Statista: Deutsche Auslandseinsätze im Überblick
Welt: EU-Außenbeauftragter schlägt neues Einsatzgebiet für "Sophia" vor
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.