Meinung

Panik, Panik, Panik! Corona als Mittel zum Ausnahmezustand

Immer noch bestimmen Schreckensmeldungen zur Corona-Pandemie die Nachrichten, auch die Maskenpflicht bleibt bestehen. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass hinter diesem Treiben andere Absichten als die Sorge um die öffentliche Gesundheit stehen.
Panik, Panik, Panik! Corona als Mittel zum AusnahmezustandQuelle: www.globallookpress.com

von Andreas Richter

Auch im Juli 2020, mehr als vier Monate nach Beginn der Corona-Krise in Deutschland, decken die deutschen Mainstream-Medien ihre Leser beinahe im Stundentakt mit neuen Paniknachrichten ein, die noch immer eine von Coronaviren ausgehende Gefahr belegen sollen. Das ist ganz im Sinne der Regierung, die regelmäßig verlautbart, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei.

Während am Anfang regelmäßig "Rekorde" gebrochen wurden und Länderrankings wie bei Olympia geführt wurden (ohne dass diese Zahlen ins Verhältnis zur Anzahl der gemachten Tests und der Größe der Bevölkerung gesetzt wurden), konzentriert sich die Berichterstattung im Inland nun auf die einzelnen, lokalen Ausbrüche des Virus, auf die angebliche Gefahr durch die "zweite Welle" und auf die Frage nach der möglichen Wirksamkeit von Impfstoffen.

Generell gilt – und galt von Anbeginn: Was dazu geeignet ist, Unruhe und Sorge zu verbreiten, wird prominent berichtet; was zur Beruhigung dienen könnte, fällt unter den Tisch. Gemeldete Zahlen werden grundsätzlich in kein Verhältnis gesetzt. Kritik am Krisenmanagement der Regierung und Zweifel an deren Darstellung der Ereignisse gibt es praktisch nicht. 

Angesichts einer Anzahl von nur noch 5.200 akuten Fällen und einem Anteil von derzeit 0,8 Prozent positiver SARS-CoV-2-Tests, auch eingedenk der Fehlerquote der chronisch unzuverlässigen Tests, scheint die Pandemie wenigstens hierzulande beendet. Ob die von ihr ausgehende Gefahr für die Gesellschaft jemals so groß war, wie behauptet wurde, darf wenigstens bezweifelt werden. Dabei bleibt unbestritten, dass COVID-19 – insbesondere für Angehörige von Risikogruppen – eine gefährliche Krankheit ist. 

Das ständige und anhaltende Schüren von Panik durch das Verbreiten schlimmer Nachrichten, aber auch durch das Beibehalten der Maskenpflicht, ist mittlerweile offenkundig. Dass diese Panikmache nicht der Gesundheit der Bevölkerung dient, liegt auf der Hand. Angesichts der offenkundigen Parallelen zu ähnlich extremen Situationen im Falle von Krieg und "Terror" lässt sich wenigstens vermuten, dass die Etablierung dieser Art von Ausnahmezustand auch dazu dient, die Bürger auf Opfer einzustimmen und dem Staat erweiterte Kontroll- und Einflussmöglichkeiten zu geben, die in normalen Zeiten undenkbar wären.

Das ständige Propagieren einer RNA-Impfung zur Beendigung der Pandemie legt nahe, dass auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen könnten. So argumentiert unter anderem der Arzt Wolfgang Wodarg, der die Verabreichung eines solchen Impfstoffs unverantwortlich und kriminell nennt. Wodarg hatte mit seiner Kritik bereits 2009 bei der Schweinegrippe-Pandemie recht behalten, als die Weltgesundheitsorganisation schon einmal vor Millionen Toten gewarnt und Politiker wie der heutige bayerische Ministerpräsident Markus Söder für die "Volksimpfung" geworben hatten.

Aber natürlich, für den Mainstream hierzulande und im Rest der Welt werden derartige Überlegungen trotzdem "Verschwörungstheorien" bleiben. Wie sagte die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch vor dem EU-Parlament so schön:

Mit Lüge und Desinformation lässt sich die Pandemie nicht bekämpfen, ebenso wenig wie mit Hass und Hetze. Dem Fakten leugnenden Populismus werden seine Grenzen aufgezeigt. In einer Demokratie braucht es Wahrheit und Transparenz.

Mehr zum Thema - "Viren", Masken, Tests, Impfungen – zur "neuen Normalität" in der Corona-Krise

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